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Burgenland, 01.08.2017

Der burgenländische Arbeitsmarkt im Juli 2017

50+ Arbeitslosigkeit sinkt im Burgenland am stärksten


Die nachhaltige Konjunkturerholung und die hohe betriebliche Arbeitskräftenachfrage ermöglicht den Rückgang der Altersarbeitslosigkeit um 62 Personen (-1,9 %). Die erfolgreiche Vermittlung von Älteren bleibt eine der größten Herausforderungen des AMS.

Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland, zur aktuellen Arbeitsmarktlage:
„Wir knacken im Burgenland gerade den Beschäftigungsrekord von 107.000. Gleichzeitig gelingt uns mit dem Rückenwind der positiven Konjuktur auch ein beträchtlicher Abbau der Arbeitslosigkeit. Besonders erfreulich und gar nicht selbstverständlich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Menschen über 50 Jahren.
Wir vermitteln intensiv auf offene Stellen. 465 Personen weniger sind heuer auf das AMS angewiesen.
In diesem Sommer kann das AMS Burgenland Arbeitsuchenden 500 zusätzliche Arbeitsplätze anbieten. Das Stellenangebot ist im Vorjahresvergleich um 60% gestiegen.“

Arbeitslosigkeit geht um 5,2% zurück
Das Burgenland verzeichnet überdurchschnittliche Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit. Besonders erfreulich ist die positive Entwicklung bei den Jugendlichen. (-16,6%).
Insgesamt wurden beim AMS Burgenland 8.549 Arbeitslose gezählt. Im Bundes-ländervergleich bleiben Tirol (-11,3%) und die Steiermark (-9,5%) die Spitzenreiter beim Minus der Arbeitslosigkeit. In der Ostregion setzt sich das Burgenland deutlich von Wien und Niederösterreich ab, deren Rückgänge bescheidener ausfallen.
Rückläufig war die Arbeitslosigkeit vor allem in den Berufen Bau (-94 Arbeitslose), Handel (-77), Hilfsberufe (-113), Büro (-79), Metall-Elektro (-67) und Handel (-66), bei den Männern (-6,6%) und den InländerInnen (-6,0) bzw. im Bezirk Jennersdorf (-13,5%), Oberpullendorf
(-7,2%) und Eisenstadt (-7,1%).

News vom Stellenmarkt Ende Juli:
- vor allem am Bau Arbeitskräftenachfrage (über 200) besonders gestiegen und hoch
- die Zahl der Lehrstellensuchenden 3,9 mal so hoch wie das Lehrstellenangebot
- insgesamt 640 Jugendliche nutzen die überbetriebliche Ausbildung zu FacharbeiterInnen