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Burgenland, 03.11.2017

Der burgenländische Arbeitsmarkt im Oktober 2017

Die positive Entwicklung von Arbeitslosigkeit und Beschäftigung im Burgenland setzt sich fort.


„Aufgrund der ausgezeichneten Konjunkturlage verzeichnen wir mit 105.000 Beschäftigten einen neuen Oktoberrekord. Beim Abbau der Arbeitslosigkeit liegt das Burgenland mit minus 8,6% über dem Bundesschnitt.
Mit Ende Oktober 2017 haben unsere MitarbeiterInnen 1.000 Betriebsbesuche absolviert. Dieser intensive Kontakt zu den Unternehmen ist mit ein Grund für die hohe KundInnenzufriedenheit. Und das Stellenangebot ist im Vorjahresvergleich um fast 35% gestiegen. Damit können wir unseren KundInnen in diesem Herbst fast 260 zusätzliche Arbeitsplätze anbieten. Es war möglich 821 ältere Personen (50+) in den Arbeitsmarkt zu integrieren.“
Zeigt sich Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland, zufrieden mit der aktuellen Arbeitsmarktsituation.

Arbeitslosigkeit geht bei Jugendlichen um 21,7% zurück
Das Burgenland verzeichnet einen überdurchschnittlichen Rückgang bei der Arbeitslosigkeit Jugendlicher (österreichweit ein Minus von 16,7%). Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung sind die demografische Situation und die positive Arbeitsmarktlage, die zu größeren Vermittlungserfolgen geführt hat.

Insgesamt wurden beim AMS Burgenland 7.957 Arbeitslose gezählt. Nur drei Bundesländer verzeichnen einen stärken Rückgang der Arbeitslosigkeit, die Steiermark (-13,6%), Tirol (-9,6%) und OÖ (-8,9%). In der Ostregion setzt sich das Burgenland deutlich von Wien und Niederösterreich ab, deren Rückgänge geringer ausfallen.

Auffallend rückläufig war die Arbeitslosigkeit vor allem in den Berufen Büro (-156 Arbeitslose), Bau (-128), Metall-Elektro (-101), Hilfsberufe (-95) und Handel (-86); bei den Männern (- 10,3%) und den InländerInnen (-9,5%) bzw. im Bezirk Jennersdorf (-28,6%) und Oberpullendorf (-17,8%).

News vom Stellenmarkt Ende Oktober:
- Schwerpunkt des Stellenangebots liegt in den Bereichen Metall-Elektro (197), Handel (135), Fremdenverkehr (119) und Bau (92)
- Lehrstellenmarkt: Zahl der Lehrstellen ggü. dem Vorjahr um mehr als 80% gestiegen.