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Burgenland, 02.10.2017

Der burgenländische Arbeitsmarkt - September 2017

Massive Rückgänge bei Jugendlichen und Lehrstellensuchenden


„Die Wirtschaftslage ist hervorragend. Mit 106.000 Beschäftigten verzeichnen wir einen neuen Septemberrekord. Beim Abbau der Arbeitslosigkeit liegt das Burgenland mit fast minus 10 % im Spitzenfeld. Erfreulich ist, dass die Erholung im Burgenland so kräftig ausfällt, dass die Arbeitslosigkeit hier sogar bei Langzeitarbeitslosen, Älteren und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen sinkt. Als Wehmutstropfen bleibt: Nach vielen Jahren der Wachstumsschwäche ist das Niveau der Arbeitslosigkeit noch immer zu hoch.
Das Stellenangebot ist im Vorjahresvergleich um 44% gestiegen. Damit können wir unseren KundInnen in diesem Herbst fast 350 zusätzliche Arbeitsplätze anbieten.“
Zeigt sich Helene Sengstbratl, Landesgeschäftsführerin des AMS Burgenland, zufrieden mit der aktuellen Arbeitsmarktsituation.

Arbeitslosigkeit geht bei Jugendlichen um 25,8 % zurück
Das Burgenland verzeichnet überdurchschnittliche Rückgänge bei der Arbeitslosigkeit Jugendlicher (österreichweit ein Minus von 14,4%). Hauptverantwortlich für diese positive Entwicklung sind die demografische Situation und die positive Arbeitsmarktlage, die zu größeren Vermittlungserfolgen geführt hat.

Insgesamt wurden beim AMS Burgenland 7.749 Arbeitslose gezählt. Nur zwei Bundesländer verzeichnen einen stärken Rückgang der Arbeitslosigkeit, Tirol (-12,4%) und die Steiermark (-10,8%). In der Ostregion setzt sich das Burgenland deutlich von Wien und Niederösterreich ab, deren Rückgänge geringer ausfallen.

Auffallend rückläufig war die Arbeitslosigkeit vor allem in den Berufen Büro (-173 Arbeitslose), Bau (-135), Handel (-94); Metall-Elektro (-92) und Hilfsberufe (-103); bei den Männern (- 10,6%) und den InländerInnen (-10,8%) bzw. im Bezirk Jennersdorf (-29,8%) und Oberpullendorf (-13,2%).

News vom Stellenmarkt Ende September:
- vor allem am Bau und in der Verwaltung Arbeitskräftenachfrage besonders gestiegen
- Novum am Lehrstellenmarkt: erstmals mehr Lehrstellen (115) als Lehrstellensuchende (110)