AusländerInnenbeschäftigung

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Geschäftsfälle in der Ausländerbeschäftigung gegenüber 2009 um 5 %, das sind 7.829 Fälle, angestiegen. Die Zuwächse gab es in erster Linie bei den Beschäftigungsbewilligungen (+8.738) und bei den EU-Entsendebestätigungen (+1.433), wogegen die Zahl der Freizügigkeitsbestätigungen für neue EWR-BürgerInnen (–2.552) und die der Sicherungsbescheinigungen (–1.440) gesunken ist. Von den insgesamt 118.840 Beschäftigungsbewilligungen entfielen rund 66.800 auf Saisonarbeitsverhältnisse und rund 93.000 wurden für neue EWR-BürgerInnen ausgestellt (davon rund 71.000 für Staatsangehörige aus den EU-8).

Von den Beschäftigungsbewilligungen für Arbeitskräfte aus den neuen Mitgliedstaaten waren insgesamt rund 18.500 Erstbewilligungen, davon rund 10.500 für reguläre, das heißt nicht-saisonale Dienstverhältnisse. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr erklärt sich hauptsächlich aus dem Umstand, dass für neue EWR-Arbeitskräfte in Anbetracht knapper Saisonkontingente mehr reguläre Beschäftigungsbewilligungen anstelle von Saisonbewilligungen ausgestellt wurden. Für die regulären Bewilligungen bedurfte es einer einhelligen Zustimmung der Regionalbeiräte.

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