Kombilohn

Sie wollen eine Arbeit aufnehmen? Dann nützen Sie das Angebot des Arbeitsmarktservice zur Förderung von vollversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. (Stand: 01.01.2018)

Wer?

Gefördert werden

  • Personen über 45 Jahre oder
  • WiedereinsteigerInnen oder
  • Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen

die länger als 182 Tage arbeitslos vorgemerkt sind, sowie

arbeitslose Personen

  • die Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation absolviert haben oder
  • die REHAB-Geld bezogen haben oder
  • die eine entferntere Arbeitsstelle annehmen oder
  • die mehrfache Vermittlungshindernisse aufweisen und seit zwei Jahren beim AMS vorgemerkt sind.

Was?

Gefördert werden kann ein vollversicherungs-pflichtiges Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitsaus-maß von mindestens 20 Wochenstunden (in Aus-nahmefällen ist eine geringere Wochenstundenan-zahl möglich).

Wie lange?

Die Beihilfe kann für die Dauer des Arbeitsverhältnisses, maximal bis zu einem Jahr, gewährt werden.

Für arbeitslose Personen

  • ab 59 Jahre, die länger als 182 Tage arbeitslos vorgemerkt sind oder
  • die Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation absolviert haben oder
  • die REHAB-Geld bezogen haben

kann die Kombilohnbeihilfe nach neuerlicher jährli-cher Prüfung des Einkommens

Wie viel?

Die Höhe der Beihilfe ergibt sich aus der Differenz des zuletzt gebührenden Arbeitslosengeldes bzw. der zuletzt gebührenden Notstandshilfe (ohne An-rechnung des (Partner)Einkommens) plus 30% und dem Nettoerwerbseinkommen (inklusive Son-derzahlungen). Die Basis für die Berechnung der Beihilfenhöhe ist das erste monatliche Bruttoein-kommen.

Arbeitslosengeld/Notstandshilfe
+ Aufschlag 30 %
- Nettoerwerbseinkommen inklusive anteiliger Sonderzahlungen
= Höhe der Beihilfe (bzw. keine Beihilfe bei Minusbetrag)

Die maximale Beihilfenhöhe beträgt EUR 950,-- monatlich. Förderungen von monatlich unter EUR 10,-- werden aus verwaltungsökonomischen Gründen nicht gewährt.

Mit der Kombilohnbeihilfe ergibt sich ein Gesamt-einkommen in der Höhe des Arbeitslosengeldes bzw. der Notstandshilfe plus 30%.

Alle Änderungen (z.B. Änderung des Beschäfti-gungsausmaßes, Unterbrechungen, monatliche Einkommensschwankungen über EUR 150,--) sind dem AMS umgehend bekannt zu geben und führen zu einer Neuberechnung der Beihilfe.

Wo?

Die Beihilfe ist an ein Beratungsgespräch gebunden. Dies erfordert, dass der/die FörderungswerberIn mit dem/der zuständigen BeraterIn der regionalen Geschäftsstelle des AMS rechtzeitig vor Beginn des Arbeitsverhältnisses Kontakt aufnimmt oder einen entsprechenden Beihilfenantrag über das eAMS-Konto übermittelt.