Familienhospiz- und Pflegekarenz

Stand: 01.01.2017

Wer?

LeistungsbezieherInnen können sich für die Sterbebegleitung von Angehörigen oder die Begleitung schwerst erkrankter Kinder oder einer Pflegekarenz vom Bezug des Arbeitslosengeldes oder der Notstandshilfe abmelden.

In diesem Falle werden diese

  • bei einer Begleitung schwerst erkrankter Kinder für einen Zeitraum von bis zu 9 Monaten
  • bei Sterbebegleitung von Angehörigen für einen Zeitraum von bis zu 6 Monaten 
  • während der Pflege und/oder Betreuung von Angehörigen mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Pflegestufe 3 (bzw. für demenziell erkrankte oder minderjährige nahe Angehörige mit Anspruch auf Pflegegeld der Pflegestufe 1) für einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten

in der Kranken- und Pensionsversicherung abgesichert, erhalten jedoch kein Arbeitslosengeld  bzw. keine Notstandshilfe.

Als finanzielle Absicherung in dieser Zeit kommt die Zahlung eines Pflegekarenzgeldes in Betracht. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem zuständigen Sozialministeriumservice.

Wie?

Sollten Sie beabsichtigen, einer dieser Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, wenden Sie sich bitte an Ihre/Ihren BeraterIn bei der für Sie zuständigen Geschäftsstelle.

Hinweis:
Unter bestimmten Voraussetzungen kann aus Mitteln des Familienhospizkarenz-Härteausgleichs ergänzend eine finanzielle Zuwendung zuerkannt werden.
Nähere Informationen dazu erhalten Sie beim Familienservice unter der kostenlosen Rufnummer 0800-240262.