Häufig gestellte Fragen zum Thema

Geltendmachung


    • Wenn Sie nicht NutzerIn eines eAMS-Kontos sind, können das Arbeitslosengeld nur mittels persönlicher Vorsprache beim AMS beantragen. Sofern Sie sich noch vor Eintritt Ihrer Arbeitslosigkeit bei uns zur Stellensuche anmelden, muss Ihre persönliche Vorsprache zur Beantragung des Arbeitslosengeldes nicht sofort nach Ende Ihres Dienstverhältnisses erfolgen. Esist in diesem Fall für die frühest mögliche Zuerkennung des Arbeitslosengeldes ausreichend ist, wenn Sie bis spätestens 10 Tage nach Eintritt der Arbeitslosigkeit bei Ihrer zuständigen Geschäftsstelle persönlich vorsprechen. So können Sie auch Lücken in der Kranken- und Pensionsversicherung verhindern. Die Arbeitslosmeldung kann telefonisch, postalisch, per Fax oder mittels unseres online Services "Beim AMS arbeitslos melden"  erfolgen. Nach Erhalt Ihrer Meldung setzen wir uns umgehend mit Ihnen in Verbindung. Wenn Sie dagegen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit keine Arbeitslosmeldung übermittelt haben, muss Ihre persönliche Vorsprache zur Beantragung des Arbeitslosengeldes spätestens am 1. Tag Ihrer Arbeitslosigkeit bei der regionalen Geschäftsstelle erfolgen. Versäumen Sie auch keinesfalls die Rückgabefrist, die Ihnen von Ihrem/r AMS BeraterIn genannt wird, um finanziellen Verlusten aufgrund von versäumten Fristen vorzubeugen.
    • Als NutzerIn eines eAMS-Konto haben Sie die Möglichkeit, das Arbeitslosengeld elektronisch über das eAMS-Konto zu beantragen. Genaue Informationen zu den konkreten Ablaufschritten und die dabei zu beachtenden Voraussetzungen finden Sie direkt in Ihrem eAMS-Konto.

    Bitte beachten Sie: Bitte stellen Sie Ihren Antrag auf Arbeitslosengeld frühestens 3 Wochen vor Eintritt der Arbeitslosigkeit. Beziehen Sie bereits Leistungen, stellen Sie einen Verlängerungsantrag (zum Beispiel auf Notstandshilfe) bitte nur, wenn Ihr derzeitiger Bezug innerhalb der nächsten 3 Wochen endet.

  • Wenn Sie sich spätestens am darauffolgenden Werktag (Montag) beim Arbeitsmarktservice arbeitslos melden, wird Ihnen das Arbeitslosengeld ab dem ersten Tag Ihrer Arbeitslosigkeit, in dem Fall Samstag, gewährt. Liegt ein Ruhenstatbestand (z. B. Urlaubsentschädigung, Kündigungsentschädigung, Krankengeldbezug usw.) vor, so gebührt das Arbeitslosengeld erst nach dessen Ende.

  • Damit über einen etwaigen Anspruch auf Arbeitslosengeld entschieden werden kann, müssen Sie so rasch wie möglich persönlich einen Antrag beim, nach dem Wohnsitz, zuständigen AMS stellen. Diese Aufgabe kann der/die DienstgeberIn den gesetzlichen Bestimmungen zufolge für Sie nicht übernehmen.

    Als NutzerIn eines eAMS-Konto haben Sie die Möglichkeit, das Arbeitslosengeld elektronisch über das eAMS-Konto zu beantragen. Genaue Informationen zu den konkreten Ablaufschritten und die dabei zu beachtenden Voraussetzungen finden Sie direkt in Ihrem eAMS-Konto.

  • Damit alle für die Vermittlung relevanten Daten aufgenommen werden können und der/die Arbeitslose über seine/ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden kann sowie zur Abklärung, ob eine geeignete Stelle sofort vermittelt werden kann.

    Als NutzerIn eines eAMS-Konto haben Sie die Möglichkeit, das Arbeitslosengeld elektronisch über das eAMS-Konto zu beantragen. Genaue Informationen zu den konkreten Ablaufschritten und die dabei zu beachtenden Voraussetzungen finden Sie direkt in Ihrem eAMS-Konto.

  • Sie müssen sich bei der Geschäftsstelle, bei der Sie momentan Arbeitslosengeld beziehen, abmelden. Wenn Sie übersiedelt sind, melden Sie sich binnen einer Woche bei der Geschäftsstelle, die für Ihren neuen Wohnort zuständig ist. Sie müssen einen Meldenachweis vorlegen, sofern die übrigen Voraussetzungen unverändert geblieben sind, erhalten Sie die Leistung ohne Unterbrechung weiter.

  • Sie müssen sich in dem für Ihren Wohnort zuständigen AMS arbeitslos melden, egal in welchem Bezirk Sie eine Arbeitsstelle suchen.

  • Sie müssen das unverzüglich, spätestens jedoch binnen einer Woche, melden.

  • Weil das Auswirkungen auf die Höhe Ihres Leistungsbezuges haben könnte, z.B. könnte ein Familienzuschlag wegfallen.

  • Eine persönliche Abgabe des Antrages ist deshalb erforderlich, damit offene Fragen, die sich im Zuge der Antragsabgabe noch ergeben, sofort geklärt werden können, um das Verfahren nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Im Falle einer bereits erfolgten Arbeitsaufnahme oder bei Krankheit kann jedoch ein/e von Ihnen bevollmächtigte/r VertreterIn Ihren Antrag bei der zuständigen AMS Geschäftsstelle abgeben.

    Als NutzerIn eines eAMS-Konto haben Sie die Möglichkeit, das Arbeitslosengeld auf diesem Weg zu beantragen. Beachten Sie in diesem Fall unbedingt die Informationen über die einzuhaltenden Ablaufschritten, die direkt bei Ihrem eAMS-Konto beschrieben werden.

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    • Antrag via Internet:

      Wenn Sie ein eAMS Konto besitzen, können Sie das Arbeitslosengeld auf diesem Weg beantragen. Bitte beachten Sie in diesem Fall genau alle Informationen und die Beschreibung der einzuhaltenden Ablaufschritte, die Sie direkt bei Ihrem eAMS Konto angeführt finden.

       
    • Antrag per Post:

      Grundsätzlich sieht das Gesetz ausdrücklich die persönliche Antragsabgabe vor.
      Nur in Ausnahmefällen kann das Antragsformular aber auch per Post bzw. durch eine befugte Vertretung übermittelt werden. Um Verzögerungen und finanzielle Nachteile für Sie zu vermeiden, sollte dies jedoch nur nach Rücksprache mit der zuständigen Beraterin / dem zuständigen Berater erfolgen.
  • Die Auszahlung der Leistungen erfolgt auf ein von Ihnen genanntes Konto bei einem inländischen Geldinstitut oder aber durch Ihr Postamt. Die erforderliche Überweisung der Leistung an die österreichische Postsparkasse erfolgt zwischen 1. und 5. eines jeweiligen Monates für einen Monat im Nachhinein, wobei jeweils ca. eine Woche als - vom AMS nicht beeinflussbarer - Durchführungszeitraum zu berücksichtigen ist, so dass im Regelfall die Auszahlung zwischen 7. und 9. des Monats erfolgt.

  • Ja, denn die Leistung wird - für einen bestimmten Zeitraum - pro Kalendertag gezahlt.

  • Nein, das Arbeitsmarktservice kann zu jedem Zeitpunkt innerhalb eines Monates eine Nachzahlung veranlassen und Ihnen das Geld überweisen.

  • Wer Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezieht, ist verpflichtet, jede für das Fortbestehen und das Ausmaß der Leistung maßgebende Änderung anzuzeigen - unter anderem auch einen Krankengeldbezug. Dies geht klar aus dem Antrag, welchen Sie gestellt, sowie aus der Mitteilung, welche Sie über Ihren Leistungsanspruch erhalten haben, hervor.

  • Gegen Bescheide der regionalen Geschäftsstellen ist eine Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht zulässig und bei den zuständigen regionalen Geschäftsstellen einzubringen. Die Beschwerde hat die Bezeichnung des angefochtenen Bescheides, die Bezeichnung der belangten Behörde, die Gründe, auf die sich die Behauptung der Rechtswidrigkeit stützt, das Begehren und die Angaben, die erforderlich sind, um zu beurteilen, ob die Beschwerde rechtzeitig eingebracht wurde, zu enthalten.

    Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Es kann ihr jedoch aufschiebende Wirkung zuerkannt werden, wenn ein derartiger Antrag innerhalb der Beschwerdefrist gestellt wird, die Beschwerden nicht von vornherein aussichtslos erscheint und keine begründeten Zweifel an der Einbringlichkeit allfälliger Rückforderungen bestehen.