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Tirol, Innsbruck, 15.06.2018

Reduzierung von Arbeitsplätzen, jedoch keine Schließung von Sozialökonomischen Betrieben und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten 2019 in Tirol.

Notwendige Einsparungen aufgrund verminderter Budgetmittel werden durch die Reduzierung von Arbeitsplätzen erreicht. Struktur der Angebote und Projekte bleiben aber erhalten.


Wie am 17. Mai 2018 anlässlich einer Presseaussendung dargestellt, sind nicht zuletzt aufgrund sinkender Arbeitslosenzahlen, auch bei Langzeitarbeitslosen und Älteren, finanzielle Reduktionen für AMS-Förderungen im Jahr 2019 zu erwarten. Die Einsparungsvorgabe des AMS Tirol für die Förderung von Sozialökonomischen Betrieben und Gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten für das kommende Jahr liegt bei 1,4 Mio. Euro.

In den letzten Wochen wurde von der Leitung des AMS Tirol gemeinsam mit dem Landesdirektorium und in konstruktivem Austausch mit dem Land Tirol und den betroffenen Träger-vereinen ein Finanzplan erarbeitet. Dieser sieht nun vor, dass insbesondere durch eine Reduktion von Transitarbeitsplätzen die erforderliche Einsparungssumme erreicht werden kann. Konkret bedeutet dies, dass es 2019 statt wie bisher 295 Transitarbeitsplätze um 42 weniger geben wird. Insgesamt stehen dann 6,1 Millionen Euro vom AMS Tirol für die Finanzierung des sogenannten 2. Arbeitsmarktes 2019 zur Verfügung, das bedeutet eine Reduzierung von 1,4 Millionen Euro.

„Dadurch bleibt in Tirol und besonders auch in den Bezirken, wie etwa in Osttirol, die Struktur und das System der SÖBs und GBPs erhalten. Somit steht auch im kommenden Jahr ein notwendiges Mindestangebot für Personen mit Vermittlungseinschränkungen zur Verfügung,“ zeigt sich Landesgeschäftsführer Anton Kern zufrieden über die Ergebnisse der Verhandlungen. Und er betont: „Wir bedanken uns bei den betroffenen SÖBs und GBPs nicht nur für ihre hervorragende Arbeit in der Vergangenheit, sondern auch für die aktuell konstruktive Mitarbeit, für ihr großes Engagement in unsicheren Zeiten. Es war uns im AMS Tirol sehr wichtig, rechtzeitig die Weichen für eine abgesicherte Förderperiode zu stellen und schnell zu einem Ergebnis zu kommen.“