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Österreich, Wien, 01.03.2018

Februar-Arbeitslosigkeit sank um 31.000

Zahl der freien Stellen stieg um 27% auf 62.867


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Die Arbeitsmarktsituation Ende Februar 2018 ist weiterhin erfreulich: die Beschäftigung stieg deutlich, die Arbeitslosigkeit ist deutlich gesunken. „Die Konjunktur und damit verbunden die Arbeitsmarktentwicklung laufen in Österreich weiterhin sehr erfreulich. So sind Ende Februar 2018 mit 444.426 gemeldeten Personen um 31.360 (-6,6%) weniger Menschen arbeitslos oder beim AMS in Schulung registriert als vor einem Jahr. Auffällig sind diesmal besonders die Auswirkungen des kalten Wetters. Einer der kältesten Februare der letzten Jahrzehnte folgte auf einen der wärmsten Januare der Messgeschichte. Diese meteorologische Besonderheit zeigt sich am Bauarbeitsmarkt deutlich. Während Ende Januar die Bauarbeitslosigkeit (inkl. Personen in Schulung) im Vorjahresvergleich um mehr als 11.000 Personen (-14,2%) sank, ist der Rückgang Ende Februar auf noch immer erfreuliche -2.039 (-3,1%) geschrumpft. Nicht nur das Wetter, auch die Ferientermine zeigen sich am Arbeitsmarkt deutlich: So ist damit zu rechnen, dass Ende März – bedingt durch die heuer früheren Osterferien – vor allem die Tourismusarbeitslosigkeit stark sinken wird“, erklärte Johannes Kopf, Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS).

Aktuell haben geschätzte 3.673.000 Personen ein unselbständiges Beschäftigungsverhältnis, das sind um +97.000 bzw. +2,7% mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde wiederum ein neuer Allzeitbeschäftigungshöchststand für den Februar erreicht. In den Monaten Jänner und Februar 2018 konnten 102.936 arbeitssuchenden Personen ein Dienstverhältnis antreten, davon waren 18.172 jünger als 25 Jahre, und 18.629 50 Jahre oder älter. Vor allem an der Entwicklung der offenen Stellen zeigt sich, dass der Aufwärtstrend in der österreichischen Wirtschaft weiter anhält. Die Zahl der gemeldeten sofort verfügbaren offenen Arbeitsplätze liegt Ende Februar mit 62.867 um +27% über dem Vorjahreswert.