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Österreich, Wien, 01.02.2007
Jänner-Arbeitslosigkeit sank um fast 10 Prozent
Rund 31.000 weniger Jobsuchende - Um fast 30 Prozent mehr offene Stellen
(Wien, 1.2.2007) - Im Jänner ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen um 31.497 oder 9,6 % auf insgesamt 295.500 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 9,6 %, der sich damit im Vergleich zu den vergangenen Monaten noch einmal beschleunigt hat. Die Zahl der als offen gemeldeten Stellen ist um fast 30 Prozent (27,8% bzw. +6.632) auf 30.465 angestiegen.
Im Dezember 2006 (=letztverfügbarer Wert) betrug die Arbeitslosenquote nach Eurostat 4,6%, Österreich lag damit im internationalen Vergleich EU-weit an fünftbester Stelle. Nach nationaler Berechnungsmethode liegt die Arbeitslosenquote bei 8,4%. Das ist sowohl absolut als auch relativ unter dem Niveau von 1997.
Von den 295.250 vorgemerkten Arbeitlosen haben 96.682 eine Einstellzusage und erwarten aktuell daher keine Vermittlung durch das AMS. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen (d.h. Vormerkungen länger als ein Jahr) ist um 28,6% oder 2.839 zurückgegangen. Die Dauer der Arbeitslosigkeit beträgt durchschnittlich 87 Tage.
Der Rückgang der Arbeitslosigkeit ist breit und zieht sich durch alle Bereiche: Bei den Männern sind es minus 25.459, bei den Frauen minus 6.038. Inländer: minus 9,5% (-25.179), Ausländer: minus 10,4% (-6.318). Jugendliche: Der Rückgang der Zahl der arbeitslosen Jugendlichen ist mit -10% erneut stärker ausgefallen als der Gesamtrückgang über alle Arbeitslosen.



