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Österreich, Wien, 01.08.2007
Juli-Arbeitslosenquote: Niedrigster Wert seit sechs Jahren
Wien (1.8.2007) - Die Arbeitslosigkeit in Österreich geht weiter zurück. Ende Juli ist die Zahl der beim Arbeitsmarktservice (AMS) vorgemerkten Jobsuchenden gegenüber dem Juli des Vorjahres um 5,7 Prozent auf 185.420 gesunken. Die Arbeitslosenquote (nach nationaler Berechnung) ging damit von 5,5 im Vorjahr auf 5,1 Prozent zurück. Das ist die niedrigste Juli-Arbeitslosenquote seit 2001.
Nach EU-Berechnung lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Juli mit 4,3 Prozent um 0,5 Prozentpunkte unter dem Juli-Wert des Vorjahres. Damit hielt sich Österreich unter den Top 5 in der EU, nach Niederlande, Dänemark, Zypern und Irland. Der EU-Schnitt liegt bei 6,9 Prozent.
Den stärksten Rückgang bei den Arbeitssuchenden gab es in Oberösterreich (minus 9,5 Prozent), gefolgt vom Burgenland (minus 7,4 Prozent) und Wien (minus 7 Prozent). Dennoch hat Wien mit 6,7 Prozent noch immer die höchste Arbeitslosenquote, gefolgt von Kärnten mit 5,0, der Steiermark mit 4,4 und dem Burgenland mit 4,2 Prozent. In den fünf übrigen Bundesländern lag die Quote unter 4 Prozent, was als Vollbeschäftigung gilt. Die niedrigste Arbeitslosenquote hatte im Juli Oberösterreich mit 2,6 Prozent vor Salzburg (3,0 Prozent), Tirol (3,8 Prozent) sowie Niederösterreich und Vorarlberg (jeweils 3,9 Prozent).



