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Österreich, Wien, 01.07.2004

Arbeitslosigkeit im Juni leicht gestiegen

Vor allem Frauen und Dienstleistungsbereich betroffen


Die Zahl der Arbeitslosen ist in Österreich im Juni weiter gestiegen. Ende Juni waren in Österreich 202.787 Menschen arbeitslos gemeldet, um 1.869 oder 0,9 Prozent mehr als noch im Juni 2003. Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit waren vor allem Frauen und der Dienstleistungsbereich betroffen.

Die Arbeitslosenquote nach österreichischer Berechnung lag im Juni mit 5,9 Prozent (vorläufiger Wert) unverändert gegenüber Juni 2003 und um 0,4 Prozentpunkte unter dem Vormonatswert von 6,3 Prozent. Die EU-Quote stand heuer im Juni - ebenso wie im Vormonat und wie seit November 2003 - bei 4,2 Prozent, nach 4,4 Prozent im Vorjahreszeitraum. Im Mai hatte die Arbeitslosenzahl 215.495 betragen. Im Mai hat Österreich übrigens gemeinsam mit Zypern und Luxemburg mit 4,2 Prozent die niedrigste Arbeitslosenrate in der EU verzeichnet.

Zugenommen hat die Arbeitslosigkeit vor allem in der Dienstleistungsbranche. In den unternehmensbezogenen Dienstleistungen stieg die Arbeitslosenzahl um 5,3 Prozent, in den sonstigen Diensten um 8,4 Prozent, im Einzelhandel um 3,7 Prozent, im Gesundheits- und Sozialwesen um 7,3 Prozent und im Tourismus um 3 Prozent. Im Sekundärsektor ging die Zahl der vorgemerkten Personen gegenüber dem Vorjahreswert zurück, in der Sachgütererzeugung um 3,4 Prozent und im Bauwesen um 2,7 Prozent.