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Österreich, Wien, 15.11.2004
Altersgerechte Reorganisation war das AMS-Thema auf der Personal Austria
Mehr als 3000 PersonalistInnen besuchten am 10. und 11. November 2004 die Personal Austria im Austria Center
Das Arbeitsmarktservice (AMS), als einer der größten Aussteller der Personal Austria, stellte die Themen "Recruiting in Zeiten veränderter Altersstrukturen am Arbeitsmarkt" und "Productive Ageing" in den Mittelpunkt seiner Messeevents – und bot darüber hinaus am AMS-Stand Spezialberatung zu den Themen "Arbeit und Behinderung"’, "Implacementstiftungen" und "EURES" an.
Mit zwei hochkarätig besetzten Dikussionsrunden widmete sich das AMS den Anforderungen an das Personalrecruiting in Zeiten des demographischen Wandels. Und stellte damit das Kernthema der kommenden Jahre am Arbeitsmarkt, der sich durch die Umkehrung der Alterspyramide aufgrund längerer Lebenserwartung sowie das Ende des Babybooms der 60er Jahre massiv verändern wird, in den Mittelpunkt der Fachmesse.
"Dieser Wandel in den Altersstrukturen erzwingt ein Umdenken im Personalmanagement," eröffnete Mag. Herbert Böhm den Expert Talk am ersten Messetag. Moderiert von STANDARD-Redakteurin Johanna Zugmann diskutierten Mag. Alois Deutschmann (movement Personal- und Unternehmensberatungs G.m.b.H.), Mag. Thomas Klein (Infineon Technologies Austria) und Mag. Christian Riedel (süß & sauer Food & Beverage G.m.b.H.) mit Mag. Böhm, Vorstandsmitglied des AMS neue Ansätze der altersgerechten Reorganisation der Arbeitswelt.
‚Die Vorteile älterer ArbeitnehmerInnen nutzen ...’
Mit einem ausgeglichenen Altersmix der Belegschaft können die Erfahrung und Ausdauer älterer ArbeitnehmerInnen genutzt werden, waren sich die DiskutantInnen des zweiten Messetags einig. Das Argument der höheren Personalkosten relativierte AMS-Vorstand Mag. Böhm: "Man sollte nicht vergessen, dass Ältere darum aber auch die höchste Kaufkraft besitzen!"
Mag. Konrad Fankhauser (Die Berater), Heinz Herzceg (Trenkwalder Personaldienstleistungen) und Rudolf Weigerstorfer (Austrian Senior Experts Pool) stellten verschiedene Möglichkeiten vor, wie die Generation 50+ trotz enger ökonomischer Rahmenbedingungen sich für Unternehmen rechnen.
Rund 130 MessebesucherInnen fanden sich jeweils zu den ExpertInnengesprächen ein, und freuten sich, im Anschluß noch beim AMS-Stand mit den Fachleuten weiter diskutieren zu können. Insgesamt konnte das AMS mehr als 300 Gäste am Stand begrüßen, der werbewirksam durch einen gebrandeten Smart vor dem Messeingang angekündigt wurde – dem Symbol der AMS Business Tour 2004.



