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Österreich, Wien, 02.03.2006

Februar: Arbeitslosigkeit blieb mit 8,9 % auf Vorjahresniveau

Zuwachs der dem AMS gemeldeten frei Stellen hält weiter an


Der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich hat sich deutlich verflacht. Ende Februar waren beim Arbeitsmarktservice insgesamt 311.694 Jobsuchende gemeldet, das waren um 1.736 Personen oder 0,6 % mehr als im Februar des Vorjahres. Gegenüber Jänner  ging die Arbeitslosigkeit saisonbedingt um 15.053 Personen oder 4,6 % zurück. Die nach EU-Kriterien ermittelte saisonbereinigte Arbeitslosenquote lag im Februar bei 5 %. Die nach nationalen Kriterien errechnete Arbeitslosenquote blieb mit 8,9 % gegenüber dem Vorjahr unverändert. Eine höhere Arbeitslosenquote gab es zuletzt vor sieben Jahren (Februar 1999: 9 %)

Ende Februar waren 204.471 Männer und 107.223 Frauen arbeitslos gemeldet. Vom Arbeitslosenanstieg gegenüber dem Vorjahr waren mehr Frauen (plus 1.170 oder 1,1 %) als Männer (plus 566 oder 0,3 %) betroffen. Die Arbeitslosigkeit stieg vor allem im Produktions-  (plus 0,9 %) und im Dienstleistungsbereich (plus 1,4 %), insbesondere bei den Hilfs- und Reinigungsberufen. Bei den Saisonberufen ging die Arbeitslosigkeit zurück (Bau: minus 0,8 %).

Der Zuwachs der dem AMS gemeldeten freien Stellen hält weiter an. Im Februar wurden insgesamt 24.812 (plus 1.250 oder 5,3 %) Arbeitsplätze zur Besetzung gemeldet. Die durchschnittliche Besetzungsdauer der dem AMS gemeldeten Stellen lag bei einem Monat. Im Februar nahm auch die Zahl der gemeldeten Lehrstellen wieder zu.  Ende des Monats waren beim AMS 3.378 Lehrstellen (plus 795 oder 30,8 %) und 5.215 Lehrstellensuchende (plus 635 oder 13,9 %) gemeldet.