Häufig gestellte Fragen zum Thema

Übergangsgeld nach Altersteilzeit


  • Übergangsgeld nach Altersteilzeit kann Personen zuerkannt werden:
    • deren vor dem 1.1.2013 wirksam gewordene Altersteilzeitvereinbarung bereits geendet hat,
    • die als Frau das 56,5 Lebensjahr oder als Mann das 61,5 Lebensjahr vollendet haben,
    • die die notwendige Mindestbeschäftigungsdauer für den Anspruch („Anwartschaft“ – siehe „Arbeitslosengeld“) erfüllen, wobei die Zeiten der gesamten Dauer der Vereinbarung der Altersteilzeitarbeit mit einzubeziehen sind und
    • die wegen einer Änderung der pensionsrechtlichen Bestimmungen erst zu einem späteren Zeitpunkt als ursprünglich vorgesehen eine Alterspension erhalten.

  • Das Übergangsgeld nach Altersteilzeit ist persönlich bei Ihrer regionalen Geschäftsstelle zu beantragen.

  • Die Höhe des Übergangsgeldes nach Altersteilzeit entspricht dem Grundbetrag des Arbeitslosengeldes (siehe „Arbeitslosengeld“).

  • Übergangsgeld nach Altersteilzeit kann längstens bis zur Erfüllung der Voraussetzungen für eine Alterspension bezogen werden.

  • Im Hinblick auf die aktuell geringen Chancen auf eine Wiedereingliederung der Anspruchsberechtigten auf Übergangsgeld wurde festgelegt, dass dieser Personenkreis sich derzeit nicht ständig zur Annahme und Ausübung einer Beschäftigung bereit halten muss. Dies kann sich jedoch bei einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt jederzeit ändern. Näheres hierzu können Sie direkt bei Ihrer Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice in Erfahrung bringen.

  • Nein, regelmäßige Kontrollmeldungen bei der regionalen Geschäftsstelle sind derzeit nicht vorgesehen. Dies kann sich jedoch bei einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt jederzeit ändern. Näheres hierzu können Sie direkt bei Ihrer Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice in Erfahrung bringen.

  • Beim Bezug von Übergangsgeld nach Altersteilzeit gelten grundsätzlich wie beim Arbeitslosengeld sämtliche Meldeverpflichtungen. Das bedeutet, dass Sie Ihrer Geschäftsstelle auch einen Krankenstand melden müssen.

  • Anders als beim Arbeitslosengeld oder bei der Notstandshilfe wird derzeit während eines vorübergehenden Auslandsaufenthaltes kein Ruhen der Leistung ausgesprochen, Sie erhalten auch für die Zeit des Auslandsaufenthaltes Ihr Übergangsgeld ausbezahlt. Dies kann sich jedoch bei einer positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt jederzeit ändern. Näheres hierzu können Sie direkt bei Ihrer AMS-Geschäftsstelle in Erfahrung bringen.