Aufsuchende Beratungs- und Betreuungseinrichtungen (BBEs) 2011

Aufsuchender Ansatz

Aufsuchender Ansatz

Beratungs- und Betreuungseinrichtungen mit aufsuchendem Betreuungsansatz (ABBE) bieten eine spezielle Form der Beratung, Betreuung bis hin zur Begleitung.

Eckpfeiler dieses Beratungsansatzes ist der Grundsatz der Freiwilligkeit. Da jedoch für die Zusammenarbeit ein Mindestmaß an Verbindlichkeit erforderlich ist, wird vor Beginn der Betreuung eine Vermittlungsvereinbarung zwischen Kunden/in und der BBE unterfertigt, in welcher die Rahmenbedingungen (Kontaktintervalle, Erreichbarkeit, Vermittlungsbereiche, udgl) für die Betreuung festgelegt werden.

Im Rahmen der aufsuchenden Betreuung achtet die BBE darauf, diese Vermittlungs-vereinbarung gemeinsam mit dem/der Kunden/in umzusetzen. Die ABBE nimmt von sich aus Kontakt mit dem/der Kunden/in auf, sobald diese/r die Termine oder sonstigen Vereinbarungen mit der ABBE nicht einhält.

Bei dieser Betreuungsform können die Kunden/innen auch außerhalb der Schulungsräumlich-keiten begleitet bzw. „abgeholt“ werden. Somit kann Kunden/innen auch in für sie schwierigen Situationen wie etwa Amtswege, Vorstellungsgespräche, etc. Unterstützung geleistet werden.

Grundsätzlich werden all diese Dienstleistungen ausschließlich bedarfsorientiert und im Einvernehmen mit dem/der Kunden/in angeboten. Prinzipiell soll der/die Kunde/in eigeninitiativ und eigenverantwortlich an der Erreichung des Betreuungszieles mitwirken. Bei Schwierigkeiten bietet die BBE dem/der Kunden/in konkrete Unterstützungsleistungen an.
Keinesfalls erfolgt eine Begleitung gegen den Willen des/der Kunden/in.

Mit diesem Beratungsansatz wird sichergestellt, dass in jeder Phase der Betreuung die Wahrung der Privatsphäre und Freiwilligkeit der Kunden/innen sichergestellt ist.

Übersicht (Stand: März 2013):