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Wien, 01.12.2008

AMS Wien meldet minus 8,1 Prozent Arbeitslose

Niedrigste Vormerkdauer seit mehr als 20 Jahren


Das AMS Wien verzeichnete im November abermals einen kräftigen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Entgegen dem Bundestrend – hier stieg die Arbeitslosigkeit um 0,9 Prozent – sank sie in Wien um 8,1 Prozent. Außer auch in  Niederösterreich (minus 2,3 Prozent) stieg im November in allen Bundesländern die Arbeitslosigkeit. Insgesamt waren Ende November in Wien 64.529 Personen arbeitslos gemeldet, damit um 5.674 weniger als vor einem Jahr. Gestiegen ist die Zahl der Schulungen, und zwar um 1.781, womit jedoch die Nettoreduktion 3.893 Personen betrug. Verringert hat sich auch die Zahl der ausländischen Arbeit Suchenden: Sie sank um 6,7 Prozent oder 1.206 auf 16.744 Personen.

„Ich bin froh, dass wir entgegen dem allgemeinen Trend noch immer so gut unterwegs sind“, sagt AMS Wien Chefin Claudia Finster. Die Vormerkdauer konnte auf 87 Tage verkürzt werden, was einem Minus von acht  Tagen entspricht. Finster: „Das ist der geringste Wert seit 1986.“

So wie im Oktober profitierten diesmal Frauen etwas mehr von diesem Rückgang mit einem Minus von neun Prozent gegenüber 7,5 Prozent bei den Männern. Die stärksten Rückgänge gab es in der Baubranche sowie bei Büroberufen; aber auch im Tourismus konnte die Arbeitslosigkeit stark reduziert werden.

Wie in ganz Österreich fiel auch in Wien die Zahl der dem AMS neu zugegangenen offenen Stellen. Die Wiener Unternehmen meldeten im November insgesamt 3,444 neue Jobs, damit um 529 weniger als noch vor einem Jahr.
Noch weiter gesunken ist in Wien hingegen die Langzeitarbeitslosigkeit: Ende November waren 841 Personen länger als ein Jahr arbeitslos gemeldet, das sind um 519 weniger als vor einem Jahr.

Die Zahl jugendlicher Arbeitsloser (jünger als 25 Jahre) blieb im November nahezu gleich: Sie erhöhte sich um drei Personen auf 9.491.

Gestiegen ist die Zahl der Lehrstellen suchenden Jugendlichen: Sie lag Ende November bei 2.292, das sind um 203 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der offenen Lehrstellen ist geringfügig um 21 auf 297 gefallen. Gestiegen ist die Zahl der Schulungen, und zwar um 1.781 auf 19.386.