News

Bundesland

Wien, 01.08.2017

Der Ausblick für den Wiener Arbeitsmarkt ist weiterhin positiv

Um 2100 mehr offene Stellen beim AMS Wien gemeldet als im Vorjahr - AMS Wien setzt auch auf die Überregionale Vermittlung


AMS_News_Arbeitsmarkdaten2

 

Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Juli 2017 im Jahresvergleich um 2,4 Prozent auf 117.844 gesunken. Die Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien im selben Zeitraum um 12,8 Prozent auf 28.019 angewachsen, die Summe beider Gruppen daher um 0,2 Prozent leicht angestiegen.

Der Ausblick für den Wiener Arbeitsmarkt ist weiterhin positiv. Nach Altersgruppen betrachtet, profitieren die Jugendlichen am meisten von der besseren Arbeitsmarktlage. Die Zahl der arbeitslosen Unter-20-Jährigen ging um 21,4 Prozent zurück, die der Unter-25-Jährigen um 8,9 Prozent. Erfreulich auch die Zahlen nach dem Geschlecht: Bei den Frauen sank die Arbeitslosigkeit um 0,8 Prozent, bei den Männern um 3,5 Prozent.

Signifikant ist mit 20,6 Prozent die Steigerung der dem AMS Wien gemeldeten offenen Stellen. Dies lässt sich einerseits durch die positive wirtschaftliche Entwicklung begründen, andererseits vertrauen immer mehr Betriebe auf das Service für Unternehmen des AMS Wien und melden ihre Stellenangebote.

„Wir spüren den Aufschwung!“, freut sich AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. „Die Zahlen sind erfreulicher als letztes Jahr, dennoch gibt es noch viele Wienerinnen und Wiener, die wir auf dem Weg zum Job unterstützen müssen.“ Das AMS Wien setzt daher stark auf die Überregionale Vermittlung von Arbeitskräften. „Die kommende Wintersaison steht vor der Türe und wir befinden uns in der heißen Phase der Vorbereitungen für die Vermittlung.“, so Petra Draxl. Aus den Tourismusregionen im Westen Österreichs, wie zum Beispiel dem Zillertal, wurden dem AMS Wien bereits Stellen für den Winter gemeldet. Das AMS Wien organisiert für Interessierte ab September 2017 Informationsveranstaltungen zur Überregionalen Vermittlung.

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in der Warenproduktion um 1,3 Prozent und im Gesundheits- und Sozialwesen um 7,6 Prozent gestiegen. Im Bau um 6,2 Prozent, in Hotellerie und Gastronomie um 4,2 Prozent und im Einzelhandel um 4,0 Prozent ist die Arbeitslosigkeit zurückgegangen.