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Wien, 02.11.2017

Um 1,8 Prozent weniger Wienerinnen und Wiener auf Jobsuche als vor einem Jahr

Erstmals seit sieben Jahren weniger Arbeitslose über 50


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Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im Oktober 2017 im Jahresvergleich um 5,5 Prozent auf 116.888 gesunken. Der Zahl der AMS-KundInnen und -Kunden in Schulung ist in Wien im selben Zeitraum um 13,7 Prozent auf 33.035 angewachsen, die Summe beider Gruppen aber um 1,8 Prozent kleiner geworden.

Die Gruppe der unter-25-jährigen Arbeitslosen hat sich im Vergleich zum Oktober des Vorjahres um 13,2 Prozent verringert. Ebenfalls erfreulich ist die Entwickling bei den arbeitslos vorgemerkten Über-50-Jährigen: Ihre Zahl ist um 0,2 Prozent kleiner geworden - das ist der erste Rückgang bei dieser Zielgruppe seit August 2010. [Inklusive der Über-50-Jährigen in Schulung besteht noch ein Zuwachs von 0,6 Prozent - aber auch das ist der geringste Anstieg seit sieben Jahren].

"Wir sind uns bewusst, dass dieser Rückgang noch minimal ist und werden ihn nicht überbewerten", sagt AMS-Wien Chefin Petra Draxl. "Aber wir betrachten ihn als konjunkturell positives Zeichen bei einer Gruppe von Kundinnen und Kunden, die uns besonders am Herzen liegen und der wir in den kommenden Jahren wieder volle Aufmerksamkeit schenken werden."

Draxl ist, ebenso wie AMS-Wien-Vizechef Winfried Göschl, am 25. Oktober 2017 vom Verwaltungsrat des AMS bis zum Jahr 2024 einstimmig wiederbestellt worden.

Der Bestand an offenen Stellen, die die Wiener Unternehmen den AMS Wien gemeldet haben, ist im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel (34,7 Prozent) gewachsen. Draxl:"Wir stellen unser Service für Unternehmen 2018 neu auf und werden dann mit mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stärker die Klein- und Mittelbetriebe in den Bezirken ansprechen. Das wird uns helfen, noch mehr Stellenaufträge an Land zu ziehen und den Betrieben die richtigen Arbeitskräfte zu vermitteln."

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in der Warenproduktion um 2,4 Prozent gesunken, im Bau um 11,1 Prozent, in Hotellerie und Gastronomie um 8 Prozent und im Einzelhandel um 5,9 Prozent.