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Wien, 02.10.2017

Um gut ein Drittel mehr offene Stellen als vor einem Jahr

Zahl der Wienerinnen und Wiener auf Jobsuche um 1,8 Prozent kleiner geworden


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Die Zahl der beim AMS Wien als arbeitslos vorgemerkten Personen ist im September 2017 im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 117.170 gesunken. Der Zahl der AMS-Kundinnen und -Kunden in Schulung ist in Wien im selben Zeitraum um 9,4 Prozent auf 31.176 angewachsen, die Summe beider Gruppen aber um 1,8 Prozent kleiner geworden.

Die Gruppe der unter-25-jährigen Arbeitslosen hat sich im Vergleich zum September des Vorjahres um 10,4 Prozent verringert, die der über-50-jährigen ist aber noch um 0,5 Prozent gewachsen. "Bei den Jungen sehen wir hier bereits positive Effekte der Ausbildungspflicht bis 18", sagt AMS-Wien-Chefin Petra Draxl. "Für die Älteren ist die Pilotphase der Aktion 20.000 bereits weit fortgeschritten, ab 1. Jänner 2018 läuft dieses Angebot voll an - wir freuen uns darauf, dann auch bei dieser Zielgruppe ein Minus zu sehen."

Die Aktion 20.000 ist für alle gemeinnützigen Unternehmen und Vereine die Chance, neue, zusätzliche Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, von denen Langzeitarbeitslose über 50 profitieren. Das AMS Wien übernimmt (bis 3.500 Euro Bruttoentgelt monatlich) die Lohn- und Lohnnebenkosten in diesen Fällen zur Gänze.

Der Bestand an offenen Stellen, die die Wiener Unternehmer dem AMS Wien gemeldet haben, ist im Jahresvergleich um mehr als ein Drittel (35,3 Prozent) gewachsen. Draxl: "Für uns ein deutliches Zeichen, dass der Wirtschaftsmotor wieder angesprungen ist und den Arbeitsmarkt mitzieht."

Nach wichtigen Branchen betrachtet, ist die Arbeitslosigkeit in der Warenproduktion um 2,5 Prozent zurückgegangen, im Einzelhandel um 5,3 Prozent, in Hotellerie und Gastronomie um 8,1 Prozent und im Bau um 10,4 Prozent.