Labormethoden-Kenntnisse

Labormethoden-Kenntnisse

Bereich: Bereichsübergreifende Kompetenzen

Synonyme

  • Laborkenntnisse
  • Labormethoden
  • Laborverfahren

Erklärung

Kenntnisse von labortechnischen Verfahren zur Analyse und Synthese organischer und anorganischer Substanzen.

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  • Berufsspezifische Kompetenzen
 

Details

  • Chemische LabormethodenKnoten auf
    Kenntnis von Methoden und Techniken, die im Chemielabor angewendet werden, um fachspezifische Aufgaben zu erledigen, wie z.B. Analyse und Synthese verschiedenster Stoffe.
    • Chemische AnalyseverfahrenKnoten auf
      Methoden der Analyse von Daten in der Chemie.
      • AOX-AnalyseAnalyse von absorbierbaren organischen Halogen-Verbindungen
        Verfahren zur Bestimmung der adsorbierbaren organisch gebundenen Halogene (AOX) v.a. in Wasser und Klärschlamm; dabei wird die Summe der Aktivkohle adsorbierbaren organischen Halogene (Chlor-, Brom- und Iodverbindungen) bestimmt.
      • Chemische Materialprüfung
      • EOX-AnalyseAOX-EOX-Analyse
        Verfahren zur Bestimmung der extrahierbaren organisch gebundenen Halogene (EOX) in der Umweltanalytik.
      • Probenauswertung
        Kenntnisse im Analysieren und Bewerten von Proben, z.B. Wasserproben oder Gesteinsproben.
      • VOC Analysemethode
        Bei VOC (volatile organic compounds) handelt es sich um ein Verfahren zur Analyse von flüchtigen organischen Verbindungen, z.B. in der Raumluft.
      • VPH AnalysemethodeVolatile Petroleum Hydrocarbons
        Volatile Petroleum Hydrocarbons (VPH) ist eine Methode zur Bestimmung von Mineralölkohlenwasserstoffe.
    • Chemische Stofftrenn- und ReinigungsverfahrenKnoten auf
      Methoden zur Auftrennung von Stoffgemischen in Reinstoffe, z.B. durch Destillieren, Filtrieren, Umkristallisieren.
      • Wasserdampfdestillation
        Kenntnis dieser Methode zur Isolation von schwer flüchtigen Stoffen, z.B. ätherischen Ölen, mittels Wasserdampf.
    • Chemische Untersuchungs- und MessverfahrenKnoten aufChemische Analysen, Chemische Analytik, Chemische Untersuchungsverfahren
      Kenntnisse auf jenem Gebiet der Messung, die mittels chemischer Analytik ermittelt wird.
      • Nasschemische AnalytikKnoten auf
        • Gravimetrie
          Kenntnis dieses Verfahrens zur Messung von Stoffmengen, die durch Bestimmen der Masse erfolgt.
        • TitrationMaßanalyse, Volumetrie
          Kenntnis dieses Verfahrens zum Bestimmen der Konzentration von Säuren und Basen.
    • Festphasenextraktion
      Methode der Probenahme in der chemischen Analytik.
    • Pyrolyse
      Kenntnis dieses Verfahrens zur thermischen Spaltung organischer Verbindungen.
    • SyntheseverfahrenSynthese
      Kenntnis von Verfahren, mit welchen aus Elementen eine Verbindung oder aus einfacher gebauten Verbindungen ein komplizierter zusammengebauter Stoff hergestellt werden kann.
    • Theoretische Chemie
      Kenntnisse über den Einsatz nichtexperimenteller Methoden zur Erklärung von chemischen Phänomenen.
    • WasserprobenanalyseKnoten auf
      Analyse von Wasserproben, um deren Beschaffenheit und Nutzbarkeit festzustellen, z.B. zur Bewertung von Trink-, Grund- oder Quellwasser.
      • TOC-WertOrganic Carbon, TOC
        Der gesamte organische Kohlenstoff oder TOC-Wert (engl.: total organic carbon) ist ein Parameter in der Wasser- und Abwasseranalytik und gibt die Summe des gesamten organischen Kohlenstoffs in einer Wasserprobe an. Er ist das Maß für die organische Verunreinigung der Probe.
    • ZentrifugationKnoten aufZentrifugationsverfahren
      Methode zum Trennen von Stoffgemischen unter Ausnützung der Zentrifugalkraft.
      • Dichtegradientenzentrifugation
        Kenntnis dieser Methode zum Trennen der Dichte von Molekülen unter Ausnützung der Zentrifugalkraft.
      • Differentielle Zentrifugation
        Kenntnis dieser Methode zum Trennen von Zellkomponenten unter Ausnützung der Zentrifugalkraft.
  • Chemische und biochemische LabormethodenKnoten aufBiochemische Arbeitsverfahren
    Kenntnisse im Bereich biochemischer Verfahren; diese verwenden Methoden aus der analytischen, organischen, physikalischen Chemie und der Physik, der Mikrobiologie und anderer Fächer.
    • Biochemische NachweisverfahrenKnoten aufBioanalyse, Biochemische Analysemethoden
      Kenntnisse in Analyse- und Nachweisverfahren in der Biochemie,wie z.B. analytischen oder präparativen Techniken und Methoden.
      • AssaysKnoten auf
        Kenntnisse in standardisierten Reaktionsabläufen zum Nachweis einer Substanz mittels molekularbiologischer Methoden.
        • Bioassaysbiological assay, in vivo-Untersuchungen
          Labormethoden, welche die Wirkung, die bestimmte chemische Stoffe auf lebende Organismen haben, in vivo untersuchen.
        • In-vitro Assays
          Labormethoden, bei denen Proben in einer künstlichen Umgebung, d.h. außerhalb eines lebenden Organismus, untersucht werden (z.B. in Reagenzgläsern).
        • Protection Assays
          Labormethoden zum Bestimmen von Molekülstrukturen, bei welchen Biomoleküle einer Veränderung unterzogen werden.
        • Pulldown-Assays
          Labormethoden zum Nachweisen von in-vitro Molekül-Verbindungen in der Biochemie.
    • Biochemische Trennverfahren
      Kenntnis der Methoden zur Reinigung und Trennung von Biomolekülen.
    • Chromatographie (Proteine)Knoten auf
      Kenntnis in der Auftrennung und Reinigung von Proteinen mit Hilfe von chromatographischen Methoden.
      • Affinitätschromatographie
        Kenntnis dieser Methode zur Auftrennung und Reinigung von Proteinen.
      • Dünnschichtchromatographie
        Kenntnis dieser Methode zur Untersuchung der Zusammensetzung von Proben.
      • IonenaustauschchromatographieHochauflösende Ionenaustausch-Chromatographie, HPIEC, Ionenchromatographie
        Kenntnis dieser Methode zur Trennung von Stoffen anhand ihre ionischen Ladung.
      • Säulenchromatographie
        Kenntnis dieser Methode, bei der die Inhaltsstoffe einer Probe durch eine Säule (Röhre) aufgetrennt werden.
    • ElektrophoreseKnoten auf
      Verfahren zur Trennung von Stoffgemischen, bei dem Moleküle einem elektrischen Spannungsfeld ausgesetzt werden; eine der wichtigsten Anwendungen ist der DNA-Test.
      • Free-Flow Elektrophorese
        Verfahren zur Trennung und Reinigung von z.B. Proteinen mit Hilfe elektrischer Spannung, die an das flüssige Medium angelegt wird.
    • GentechnikKnoten auf
      Kenntnis der Methoden und Verfahren, die gezielte Eingriffe in das Erbgut von Lebewesen und viralen Genomen ermöglichen.
      • Rekombinante Proteine
        Kenntnisse in der Arbeit mit Eiweißen, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten (Mikro-)Organismen hergestellt werden.
    • Magnet-unterstützte TransfektionKnoten aufMagnet assisted transfection, Magnetofektion
      Kenntnis dieser Methode, bei der mit Hilfe eines magnetischen Feldes Nukleinsäure in die Zielzellen einschleust.
      • Proteinchemie
        Kenntnis der chemischen Struktur und Funktion von Eiweißen (Proteinen) sowie von chemischen Methoden zu deren Reinigung und Modifizierung.
    • Physikalische BiochemieKnoten auf
      Kenntnis des Grenzgebiets zwischen Biochemie, Physikalischer Chemie, Biophysik und Physik.
      • Chemische Kinetik
        Kenntnis der Gesetzmäßigkeiten, die sich mit den zeitlichen Abläufen und der Geschwindigkeit von chemischen Reaktionen befassen.
    • Proteinbestimmung
      Kenntnis von Methoden zur Quantifizierung des Eiweißgehalts in wässriger Lösung.
    • ProteinreinigungKnoten auf
      Kenntnis der Methoden zur Isolation eines einzelnen Proteins (Eiweißes) aus einer Lösung, die mehrere Proteine enthält.
      • Äkta
        Biotechnologisches System zur Proteinreinigung und Proteinseparation.
    • ProteinsequenzierungKnoten auf
      Kenntnis dieser biochemischen Methode zur Bestimmung der Aminosäuresequenz von Proteinen oder Peptiden.
      • Massenspektrometrische Proteinanalytik
        Kenntnis dieser Methode zur Sequenzierung von Proteinen, d.h. der Abfolge von Aminosäuren in einem Protein.
  • Fototechnisches LaborFotolabor
    Anwendungskenntnisse im Bereich jener Geräten und Softwareprodukten, die üblicherweise in einem fototechnischen Labor zu finden sind.
  • LaborsoftwareKnoten auf
    Software für die Anwendung im Chemielabor.
    • Accelrys
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Software des Herstellers Accelrys, die in der chemischen und biowissenschaftlichen Forschung sowie in der pharmazeutischen, biotechnischen und chemischen Industrie zum Einsatz kommt.
    • BioSCiTec
      AnwenderInnenkenntnisse der Chemie-Software von BioSciTec.
    • Chemistry Software
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Chemie-Software des Herstellers Chemistry Software.
    • ChemStation
      Softwarelösung zur Steuerung verschiedener Chromatographiemethoden (Hersteller: Agilent Technologies).
    • Dasylab
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Software zur Erfassung und Verarbeitung von Messdaten des Herstellers National Instruments.
    • DataApex
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Chromatografie-Software des Herstellers DataApex.
    • Digilab Software
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Chemie-Software des Herstellers Digilab Software.
    • Isodat
      Softwarepaket zur Messung von Isotopendaten (Hersteller: Thermo Fisher Scientific).
    • Scientific Software
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Chemie-Software des Herstellers Scientific Software.
    • testXpertZWICK testXpert
      Kenntnis der Materialprüfsoftware testXpert des Herstellers Zwick.
    • ThermoGalactic
      AnwenderInnenkenntnisse dieser Spektroskopie-Software des Herstellers Thermo Electron.
    • X-Calibur
      Software zur Auswertung von Chromatographieanalysen (Hersteller: Thermo Fisher Scientific).
  • LabortechnikKnoten aufLaborgeräte und -produkte
    Kenntnisse im Umgang mit Laborgeräten; darunter versteht man alle im Chemielabor verwendeten Gefäße, Werkzeuge und sonstigen Hilfsmittel, die zur Durchführung von chemischen Verfahren verwendet werden.
    • Bedienung von LaborgerätenKnoten auf
      Kenntnisse im Umgang mit jenen Gefäßen, Werkzeugen und anderen Hilfsmittel, die zur Durchführung von chemischen Verfahren verwendet werden.
      • Kalibrierung von Laborgeräten
        Laborgeräte durch Vergleichen bestimmter Messdaten mit geeichten Normalen kontrollieren, prüfen und mit der Norm in Übereinstimmung bringen.
      • Wartung von Laborgeräten
        Kenntnisse in der Instandhaltung von Geräten, Gefäßen, Werkzeugen und anderen Hilfsmitteln, die in Labors verwendet werden.
  • LaborversucheKnoten auf
    Vorbereitung, Durchführung, Dokumentation und Auswertung von Versuchen.
    • Apparaturenaufbau
      Kenntnis in der Einrichtung und dem Zusammenspiel technischer Geräte, Analyse- bzw. Versuchsanlagen.
    • DOE - Design of ExperimentsStatistische Versuchsplanung
      Kenntnisse in jener Versuchsplanung, bei der mehrere Faktoren gleichzeitig variiert werden und bei der daher mit möglichst wenigen Versuchen der Wirkungszusammenhang zwischen der unabhängigen Variablen und der abhängigen Variable möglichst genau ermittelt werden kann.
    • Durchführung von Laborversuchen
      Kenntnisse in der Durchführung von experimentellen Anordnungen.
    • EDV-Auswertung von LaborversuchenKnoten auf
      EDV-unterstützte Auswertung chemischer Analysen, z.T. mittels Spezialsoftware.
      • Use CasesAnwendungsfälle
    • Planung von Laborversuchen
      Kenntnisse im Vorbereiten von experimentellen Anordnungen.
    • Protokollierung von LaborversuchenKnoten auf
      Schriftliches Festhalten von Versuchs- bzw. Arbeitsabläufen und deren Ergebnissen.
      • Chemische-pharmazeutische Dokumentation
  • MaterialprüfungKnoten aufChemische Werkstoffkontrolle, Physikalische Werkstoffkontrolle, Werkstoffprüfung
    Fach- und Methodenwissen im Analysieren und Prüfen von Werkstoffen.
    • BaustoffprüfungKnoten auf
      • BetonprüfungBeton prüfen, Prüfung von Beton
        Prüfen der Qualität des Betons hinsichtlich seines Einsatzgebietes bzw. der Anforderungen, die an ihn gestellt werden.
      • Prüfung von BindemittelnBindemittel prüfen
        Kenntnisse im Untersuchen und Bewerten der Eigenschaften und Qualität von klebenden Stoffen, z.B. Bitumen, nach den gesetzlich vorgeschriebenen Kennwerten (ÖNORMEN).
    • Digitale RöntgenprüfungDigitale Radiographie, Digitale Radiologie, Digitale Radioskopie
      Zerstörungsfreies Prüfungsverfahren zum Testen der Qualität von Werkstoffen und Materialien mittels radiologischer Verfahren. Die Röntgenbilder werden dabei nicht mehr auf analogen Röntgenfilmen, sondern digital aufgenommen.
    • Entwicklung von Prüfmethoden
      Begriff mit Berufszuordnung und SYN hierher verschieben; Ursprüngliches SYN zu Vorzugsbegriff machen und umgekehrt
    • Erstellung von Produktfreigabelisten
      Erstellung von Listen, welche Produkte nach abgeschlossener Prüfung freigegeben werden und auf den Markt kommen.
    • Erstellung von Prüfanweisungen
      Anweisungen, die Inhalt und Vorgehensweisen einer durchzuführenden Prüfung beschreiben, erstellen.
    • Erstellung von Versuchsprogrammen
    • Kunststoffprüfung
      Kenntnisse und Methodenwissen im Analysieren und Prüfen von Kunststoffen, z.B. hinsichtlich der Werkstoffeigenschaften, der Belastbarkeit oder der Qualität.
    • RohstoffprüfungRohstoffuntersuchung
      Fach- und Methodenwissen im Analysieren und Prüfen von Rohstoffen, z.B. zur Bestimmung von Eigenschaften, Verhalten und Qualität.
    • ThermoanalysenKnoten auf
      Kenntnis des Verfahrens zur Materialprüfung und Materialanalyse.
      • Dynamische DifferenzkalorimetrieDifferential Scanning Calorimetry (DSC), DSC
        Kenntnisse in diesem Verfahren zur Messung von abgegebener bzw. aufgenommener Wärmemenge einer Probe bei isothermer Arbeitsweise, Aufheizung oder Abkühlung.
      • ThermogravimetrieTG, TGA, thermogravimetrische Analyse
        Kenntnis des maßanalytischen Verfahrens, bei dem die Masseänderung einer Probe in Abhängigkeit von der Temperatur und Zeit gemessen wird.
    • Werkstoffanalysen
      Verschiedene Prüfverfahren, um chemische und physikalische Eigenschaften von Stählen, Metallen, Legierungen, Titan/-legierungen, Keramiken und Polymeren sowie Verbundwerkstoffen zu ermitteln.
    • Zerstörende MaterialprüfverfahrenKnoten aufZerstörende Werkstoffprüfung
      Testen von Materialeigenschaften auf bestimmte Charakteristika, die zur Zerstörung des Prüfstücks führen können; z.B.: Resistenz gegen Chemikalien, Belastungen unter Druck.
      • Brennproben
        Kenntnis jener Untersuchungsmethode zum Bestimmen eines unbestimmten Werkstoffes.
      • Fraktografie
        Kenntnis jener materialkundlichen Untersuchungsmethode, bei der Bruchflächen gedeutet werden.
    • Zerstörungsfreie MaterialprüfverfahrenKnoten aufnon-destructive testing, Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung
      Testen von Materialeigenschaften auf bestimmte Charakteristika, ohne physische Beeinträchtigung des Prüfstücks; z.B.: Analyse mit polarisiertem Licht, Leitfähigkeitstests.
      • Dichtheitsprüfung
      • DurchstrahlungsprüfungKnoten auf
        Bildgebendes Verfahren, bei dem ein Körper mit Röntgenstrahlen durchstrahlt wird.
        • RöntgenfluoreszenzanalyseRFA, RFS, Röntgenfluoreszenzspektroskopie, X-ray flourescence spectroscopy
          Kenntnis der Methode aus der Materialanalytik zur qualitativen und quantitativen Bestimmung der elementaren Zusammensetzung einer Probe, ohne Zerstörung der Probe.
      • Eindringprüfung
      • Härteprüfung
      • Leitfähigkeitsprüfung
      • Magnetpulverprüfung
        Kenntnis jener Methode der Materialprüfung, bei der Risse in oder nah der Oberfläche ferromagnetischer Werkstoffe nachgewiesen werden können.
      • Potentialfeldmessung
        Kenntnis jener Methode, mit der Korrosionen (Risse) in der Bewehrung von Beton nachgewiesen werden können.
      • Streufeldmessung
        Magnetisches Verfahren zum Orten von Rissen. Sie gehört zu den zerstörungsfreien Prüfmethoden. Dadurch lassen sich Bauteile auch im eingebauten Zustand prüfen.
      • Ultraschallprüfung
        Akustisches Verfahren zum Auffinden von Materialfehlern. Sie gehört zu den zerstörungsfreien Prüfmethoden. Dadurch lassen sich Bauteile auch im eingebauten Zustand prüfen.
      • Werkstoffprüfung mittels Röntgentechnik
  • MikroskopieKnoten auf
    Kenntnisse im Mikroskopieren, d.h. in der Untersuchung mittels optischer oder elektronischer Vergrößerungsgeräte.
    • Elektronen-MikroskopieKnoten aufElektronenmikroskopie, Raster-Elektronen-Mikroskopie
      Kenntnisse im Umgang mit jenem Mikroskop, welches das Innere oder die Oberfläche einer Probe mit Elektronen abbilden kann.
      • Transmissionselektronenmikroskopie
        Kenntnisse im Umgang mit jenem Mikroskop, welches Objekte mithilfe von Elektronenstrahlen abbilden kann.
    • FluoreszenzmikroskopieKnoten auf
      Kenntnisse in dieser speziellen Form der Lichtmikroskopie, bei der fluoreszierende Stoffe mit Licht einer bestimmten Wellenlänge angeregt werden und dadurch Licht einer anderen beobachtbaren Wellenlänge abstrahlen.
      • STED-MikroskopieStimulated Emission Depletio
        Kenntnisse in dieser speziellen Form der Lichtmikroskopie mit hoher Auflösung unter der Beugegrenze.
    • Heizmikroskopie
      Kenntnisse in dieser speziellen Form der Miskroskopie, bei der durch die Erhitzung am Heiztisch der Schmelzpunkt von Proben bestimmt werden kann.
    • Rasterkraftmikroskopie
      Kenntnisse im Umgang mit jenem Mikroskop zur mechanischen Abtastung von Oberflächen und der Messung atomarer Kräfte.
  • Molekularbiologische LabormethodenKnoten aufMikroanalyse, Mikrobiologische Methoden
    Kenntnis molekularbiologischer Methoden; dabei kommen eine Vielzahl von biochemischen, mikrobiologischen, genetischen und gentechnischen Verfahren zum Einsatz.
    • Keimzahlbestimmung
      Verfahren zum Bestimmen des Gehalts an Keimzellen (Mikroorganismen).
    • Klonierung
      Molekularbiologische Methode zur Gewinnung und Vervielfältigung von DNA (Desoxyribonukleinsäure, engl. Abkürzung DNA). Das Ziel ist die Herstellung gleicher Moleküle der DNA.
    • Molekulargenetische AnalysenKnoten auf
      Kenntnisse in der Durchführung von Untersuchungen genetischen Materials auf Veränderungen, die mit dem Auftreten von Erkrankungen einhergehen.
      • DNA-AnalysenKnoten aufDNA-Test, DNS-Test, Genanalyse
        Molekularbiologisches Verfahren, das die DNS (Desoxyribonukleinsäure; englische Abkürzung DNA) verwendet, um Rückschlüsse auf verschiedene Aspekte des Individuums ziehen zu können, z.B. um Tatortspuren oder genetisch bedingte Erkrankungen zu untersuchen.
        • DNA-IsolierungChromosomale DNA-Isolierung, Plasmide DNA-Isolierung
          Verfahren zur Trennung von DNA aus einem Gemisch oder einer Lösung, die mehrere Biomoleküle enthält.
        • DNA-SequenzierungGen-Sequenzierung, Next Generation Sequencing, NGS
          Verfahren zur Bestimmung der Nukleotid-Sequenz einer DNA oder eines ganzen Genoms; dient z.B. zur Entschlüsselung von Erbinformationen. Seit 1995 konnten mithilfe des Verfahrens die Genome von über 1000 verschiedenen Organismen analysiert werden.
        • Polymerase-KettenreaktionKnoten aufPCR, PCR-Amplifikation, Polymerase Chain Reaction
          Molekularbiologische Methode, mit der die Erbsubstanz DNA außerhalb eines lebenden Organismus (in vitro) vervielfältigt werden kann; englisch Polymerase Chain Reaction, PCR; dazu wird ein Enzym verwendet, die sogenannte DNA-Polymerase.
          • Emulsions-PCR
            Molekularbiologische Methode zur Vervielfältigung von Nukleinsäuren, die auf dem Prinzip der Polymerase-Kettenreaktion (PCR: Polymerase Chain Reaction) beruht.
          • Real-Time PCRReal Time Quantitative PCR, Real-Time qPCR, Rt-PCR
            Molekularbiologische Methode zur Vervielfältigung von Nukleinsäuren, die auf dem Prinzip der Polymerase-Kettenreaktion (PCR: Polymerase Chain Reaction) beruht.
      • MicroarraysKnoten auf
        Microarray ist ein Sammelbegriff für moderne molekularbiologische Untersuchungssysteme, die die parallele Analyse von mehreren tausend Einzelnachweisen in einer geringen Menge biologischen Probenmaterials erlauben.
        • DNA-Microarrays
          DNA-Microarrays finden zunehmend Anwendung in der Genomanalyse, der Diagnostik und bei Untersuchungen in der differenziellen Genexpression.
        • Protein-Microarrays
          Trägermaterial für molekularbiologische Untersuchungen, das wie ein DNA-Microarray eine Vielzahl von Testfeldern auf engstem Raum enthält, wobei beim Protein-Microarray in jedem Testfeld (Spot) kleine Proteinmengen auf dem Trägermaterial fixiert werden.
      • RNA-Analyse
        Molekulargenetische Analyse der Ribonukleinsäure, die im internationalen und wissenschaftlichen Sprachgebrauch mit der englischen Abkürzung RNA (ribonucleic acid) bezeichnet wird.
      • Sequenzanalyse
        Automatisierte, computergestützte Bestimmung von charakteristischen Abschnitten, insbesondere Genen, auf einer DNA-Sequenz.
    • ZellkulturenKnoten aufGewebekulturen
      Vermehrung von Zellen in einem Nährmedium.
      • DurchflusszytometrieFlow Cytometrie
        Kenntnisse jener Analysemethode in der Biologie und Medizin, die mit der Färbung und Messung von Zellen in einer Zellsuspension arbeitet.
      • FACS-AnalysenFACS-Analyse, Fluorescence activated cell sorter
        Kenntnisse in der Analyse mittels fluoreszenzaktivierter Zellsortierer.
  • Physikalische ArbeitsverfahrenPhysikalische Analysen
    Kenntnis von Methoden und Techniken, die im Physiklabor angewendet werden, um fachspezifische Aufgaben zu erledigen.
  • PräparationstechnikenKnoten auf
    Methoden zur Aufbereiten von Proben zur Untersuchung, z.B.: Dünnschnitt.
    • Medizinische Präparation
    • Zoologische PräparationKnoten aufBiologische Präparation
      Kenntnisse in jener Form der Präparation, bei der Organismen entsprechend ihrem natürlichen Aussehen präpariert (Taxidermie) oder Sammlungsgut konserviert wird.
      • FischpräparationKnoten aufFische präparieren, Präparation von Fischen
        Behandlung von toten Fischen bzw. Fischteilen, damit sie langfristig aufbewahrt werden können und das optische Erscheinungsbild erhalten bleibt (z.B. Gefriertrocknung, Konservierung der Haut).
        • Konservierung von FischhautFischhäute konservieren, Konservierung von Fischhäuten
          Abgezogene Fischhäute haltbar machen.
  • ProbenKnoten auf
    • Erprobungsplanung
      Prüfungen und Tests für z. B. ein Produkt planen.
    • ProbenanalyseKnoten auf
      • Prüfung von Analysenbefunden
        Prüfung von nach Analysen festgestellten Ergebnissen.
    • Probenmanagement
    • ProbennahmeKnoten aufSampling
      • Erstellen von Probenbegleitscheinen
        Ausfüllen eines Formulars mit Daten zur Probe, z. B. Probeneinsender (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse), Probenahmetermin und Angaben zur Probe für die Einsendung zur Untersuchung in ein Labor.
    • Probenorganisation
      Organisation von termin- und sachgerechten Probenahmen.
    • Probenvorbereitung

Verwandtschaftsbeziehungen dieser beruflichen Kompetenz und ihrer Unterbegriffe

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Eindringsprüfung (pt1+2)
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Ultraschallprüfung (ut2)
Wasserdampfdestillation
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Wasserprobenanalyse
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Werkstoff- und Materialkunde
Werkstoffprüfung mittels Röntgentechnik
Durchstrahlungsprüfung (rt1)
Durchstrahlungsprüfung (rt2)
Zellkulturen
Gewebeanalyse
Zellbiologie
Zentrifugation
Mechanische Verfahrenstechnik
Zerstörende Materialprüfverfahren
Instrumentelle Analytik
Zerstörungsfreie Materialprüfverfahren
Ausbildungen für zerstörungsfreie Materialprüfungen
Verwandschaftsbeziehungen gering mittel hoch
der Kompetenz LINKS zur Kompetenz RECHTS:
der Kompetenz RECHTS zur Kompetenz LINKS:

Gefragt sind berufliche Kompetenzen aus dem Bereich Labormethoden-Kenntnisse in folgenden Berufen:

Berufliche Kompetenz:... ist gefragt bei:
AOX-AnalysePharmazeutIn VerkaufstechnikerIn
BaustoffprüfunglinesFachkraft für Chemielabortechnik (m/w)
BetonprüfungBetonfertigungstechnikerIn
Biochemische NachweisverfahrenBioinformatikerIn BiomedizinischeR AnalytikerInreglementiert Biotechnologe/-technologin BiowissenschafterIn ChemotechnikerIn Fachkraft für Chemielabortechnik (m/w) Molekularbiologe/-biologin SportwissenschafterIn
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