Mit Maske auf Jobsuche: Neue Schutz-Regeln beim AMS!

Das Auslaufen des COVID-Lockdown lässt in den AMS-Geschäftsstellen die persönlichen Kontakte wieder steigen. Ein Mund- und Nasenschutz für Kundinnen und Kunden ist unumgänglich und verpflichtend.


  • Veröffentlicht 07.05.2020
  • Bundesland Burgenland

Alle Kundinnen und Kunden, die eine burgenländische AMS-Geschäftsstelle betreten, müssen einen Mund- und Nasenschutz tragen,“ informiert AMS-Landesgeschäftsführerin Mag.a Helene Sengstbratl. Idealerweise bringen die Menschen ihre Schutzmasken selbst mit. Desinfektionsmittel stehen bereit, Sicherheitsabstände sind vorgeschrieben.

Das AMS ist seit Beginn der Krise damit beschäftigt, mittels Transferleistungen Existenzen zu sichern und mit Kurzarbeitsförderung Arbeitsplätze zu erhalten,“ umreißt die AMS-Chefin den Status quo. Als Schutzvorkehrung wurde der Großteil der Kundenkontakte in den letzten Wochen elektronisch und telefonisch abgewickelt.

Die Lockerungen der Einschränkungen im Dienstleistungsbereich, im Handel und Gastgewerbe werden unsere Vermittlungstätigkeit wieder ansteigen lassen,“ erklärt die AMS-Chefin den Grund der Schutzmaßnahmen.

Vermittlung durch Motivation

In manchen Branchen wird auch derzeit dringend zusätzliches Personal gesucht (z.B. im Handel, in der Logistik oder im Gesundheitsbereich). Wir setzen aktuell bei der Vermittlung auf die Eigeninitiative unserer vorgemerkten Personen.

Beinahe 32.000 Menschen am Arbeitsmarkt von Corona betroffen

Die Arbeitsplätze von etwa 29% aller unselbständig Beschäftigten werden durch Kurzarbeit gesichert.

Zählt man die Anzahl der Menschen, die durch die COVID-19-Krise arbeitslos wurden und die Anzahl der kurzarbeitenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zusammen, kommt man auf 31.800 Menschen am Arbeitsmarkt, die von Corona direkt und zusätzlich betroffen sind“. 

Diese Seite wurde aktualisiert am: 07. Mai 2020