Arbeitsmarkt Oberösterreich - Juni 2026
Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist nach wie vor stabil - Neuerlich leichter Anstieg bei den unselbstständig Beschäftigten - Spürbarer Zugang bei den offenen Stellen (+14,3%, +1.058 Stellen) - Die stärkere Betroffenheit von Jüngeren, Älteren und Frauen trägt zu einem leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit bei
Kommentar
Auch im Juni 2026 hat Oberösterreich nach den Saisonbundesländern Tirol und Salzburg weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote. Dennoch steigt die Arbeitslosigkeit bei Frauen, hier vor allem in den Branchen Büro, Handel, Tourismus und Gesundheit. Diese Entwicklung zeigt sich in allen Alterskohorten, besonders stark nun auch bei jungen Frauen. Gleichzeitig sinkt das Stellenangebot in jenen Branchen, die von dieser Gruppe priorisiert werden. Darum ist es notwendig, unsere Interventionen mit Schwerpunktsetzungen für diese Zielgruppe im Juli und August zu intensivieren. Eine entsprechende Anpassung der Begleitprogramme ist in Ausrollung, um die Gruppe der jungen Frauen für nachgefragte Branchen zu begeistern. Eine gute Entwicklung zeigt sich jedenfalls im Bereich Produktion und Technik. Insbesondere in der Arbeitskräfteüberlassung, wo auch ein besonders deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit beobachtbar ist.698.000 Beschäftigte im Juni 2026 10.508 Personen in Schulungen Vorjahr: 10291 im Vergleich zum Vorjahr mit 697.503entspricht dies einem Anstieg um +497 oder +0,1%.
Iris Schmidt, MA
Landesgeschäftsführerin
Diese Seite wurde aktualisiert am: 06. Juli 2026