Arbeitsmarkt Oberösterreich - Juli 2026

Oberösterreich hat nach den Saisonbundesländern Tirol und Salzburg weiterhin die niedrigste Arbeitslosenquote im Österreichvergleich - Die leichte Steigerung im Bestand der arbeitslosen Personen ergibt sich hauptsächlich aus dem gestiegenen Pensionsantrittsalter bei älteren Frauen - Die Anzahl an unselbstständig Beschäftigten bleibt auf hohem Niveau stabil - Weiterhin niedrige Personalnachfrage in den Branchen Büro, Handel und Gesundheit


  • Veröffentlicht 03.08.2026
  • Bundesland Oberösterreich

Kommentar

Oberösterreich verfügt trotz vielfacher Herausforderungen über eine stabile Beschäftigungsstruktur in den Unternehmen. Dies zeigt sich in einer geringeren Wechselbereitschaft des Personals. Die daraus resultierende fehlende Dynamik führt derzeit bei Arbeitsuchenden zu längerer Jobsuche, insbesondere fürBerufseinsteiger_innen. Die Dauer der Arbeitslosigkeit älterer Frauen, vor allem bei über 60-Jährigen, hat sich aufgrund des gestiegenen Pensionsantrittsalters erhöht. Dadurch ist auch die Anzahl der Betroffenen merklich gestiegen. Starke Zuwächse bei Langzeitbeschäftigungslosen sind in ganz Österreich zu beobachten. Im Vergleich zu den Vormonaten jedoch bleibt diese Personenanzahl in Oberösterreich mit leichten Schwankungen stabil. Wie im Vormonat setzt sich die positive Entwicklung im Bereich Produktion und Technik, insbesondere in der Arbeitskräfteüberlassung, fort.

 

Iris Schmidt, MA
Landesgeschäftsführerin

Diese Seite wurde aktualisiert am: 19. August 2026