Der Pinzgauer Arbeitsmarkt: Arbeitslosenquote im Dezember bei 4,1 Prozent

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Zell am See liegt Ende Dezember bei 4,1 Prozent. Sie ist damit um 0,1 Prozent höher als im Vergleichsmonats des Vorjahres. Das Bundesland Salzburg weist eine die Quote von 4,7 Prozent auf, bundesweit liegt sie bei 8,4 Prozent. Die Zahlen sind wie immer vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor.


  • Veröffentlicht 08.01.2026
  • Bundesland Salzburg

Ende Dezember sind beim AMS Zell am See 1.818 Personen arbeitslos vorgemerkt, 534 Frauen und 1.284 Männer*. Das sind um 41 Personen bzw. 2,3 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. 916 Personen haben bereits wieder eine akzeptierte Einstellungszusage. 1.190 Personen sind im Dezember arbeitslos geworden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 62 Personen oder 5,0 Prozent. 2.551 Personen haben die Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beendet. Dies spiegelt die hohe Dynamik in einem saisondominierten Arbeitsmarkt wider.

„Die prozentuell größten Steigerungen verzeichnen wir bei der Gruppe der „15-19-Jährigen“ mit einem Plus von 15 Personen auf 44 (+ 51,7 Prozent) und bei den Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen mit einem Plus von 34 Personen auf 287 (+ 13,4 Prozent)“, berichtet Geschäftsstellenleiterin Karin Eiwan.

Stellenmarkt

Der Zugang an offenen Stellen ist um 116 gesunken. Das bedeutet ein Minus von 24,3 Prozent auf 361 sofort verfügbare offene Stellen. Der Bestand an sofort verfügbaren Stellen ist ebenfalls gesunken, und zwar um 139 (- 14,7 Prozent) auf 805.

Lehrstellenmarkt

Der Bestand an vorgemerkten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist mit 54 um 13 Personen oder 31,7 Prozent gestiegen.

Dem gegenüber stehen 89 sofort verfügbare offene Lehrstellen. Das sind um 48 oder 35,0 Prozent weniger als im Dezember des Vorjahres. 

„Wir werden uns in den nächsten Wochen verstärkt der Akquise von offenen Lehrstellen widmen, um den Jugendlichen ein möglichst breites Angebot zur Verfügung stellen zu können“, informiert die Arbeitsmarktexpertin.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 08. Januar 2026