Arbeitslosigkeit im Tennengau im Vorjahresvergleich gesunken
Der Arbeitsmarkt im Bezirk Hallein zeigt im Jänner 2026 im Vorjahresvergleich eine leichte Entlastung. Mit 22 weniger vorgemerkten Arbeitslosen entspricht das einem Rückgang von 1,6 Prozent. „Von einer Entspannung kann jedoch nicht gesprochen werden – die Entwicklung bleibt insgesamt verhalten. Das Jahr 2026 wird wiederum ein herausforderndes Jahr werden“, so Katrin Klimitsch, Geschäftsstellenleiterin des AMS Hallein.
Mit einer Trendwende rechnet das Arbeitsmarktservice frühestens im 2. Halbjahr. Die steigende Zahl der Langzeitarbeitslosen bereiten der AMS-Leiterin große Sorgen. Vor allem steigt Monat für Monat die Anzahl an vorgemerkten Personen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen. Im Jänner war ein deutlicher Anstieg von Menschen mit anerkannter Behinderung zu verzeichnen (+15,8%).
Auch die Personengruppe der über 55-jährigen hat es oftmals schwer, wieder Fuß auf dem Arbeitsmarkt zu fassen. Daher wurde in diesem Jahr vom AMS die Aktion 55+ gestartet. „Mit dieser Aktion sollte der Wiedereinstieg für ältere Menschen (55 Jahre und älter) durch geförderte Arbeitsplätze und Zuschüssen für Betriebe erleichtert werden“, berichtet Klimitsch. Gerne stehen die Berater_innen des AMS Hallein bei Fragen zu der Aktion 55+ zur Verfügung.
Guter Jahresstart am Stellenmarkt – jedoch Rückgang bei den Lehrstellen
Ein guter Start ist dem AMS Hallein im Bereich des Stellenmarktes gelungen. Hier gibt es einen starken Anstieg bei den nicht sofort verfügbaren offenen Stellen (+ 67 Stellen – entspricht einem Plus von 80,7 %).
Sehr eingetrübt zeigt sich wiederum der Lehrstellenmarkt im Tennengau. Bei den nicht sofort verfügbaren offenen Stellen verzeichnet der Tennengau ein Minus von 50 % (-15 Lehrstellen).
„Wir müssen dem negativen Trend am Tennengauer Lehrstellenmarkt entgegenwirken und setzen im Februar mit einer Schwerpunktwoche auf die Akquise von Lehrstellen“, so Katrin Klimitsch.
Diese Seite wurde aktualisiert am: 04. Februar 2026