Der Pinzgauer Arbeitsmarkt – Jänner 2026

Die Arbeitslosenquote im Bezirk Zell am See liegt Ende Jänner bei 5,1 Prozent. Sie ist damit um 0,1 Prozent niedriger als im Vergleichsmonats des Vorjahres. Das Bundesland Salzburg weist eine die Quote von 5,2 Prozent auf, bundesweit liegt sie bei 8,8 Prozent. Die Zahlen sind wie immer vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor.


  • Veröffentlicht 16.02.2026
  • Bundesland Salzburg

Ende Jänner sind beim AMS Zell am See 2.298 Personen arbeitslos vorgemerkt, 472 Frauen und 1.826 Männer*. Das sind um 9 Personen bzw. 0,4 Prozent weniger als im Jänner des Vorjahres. 1.440 Personen haben bereits wieder eine akzeptierte Einstellungszusage. 1.123 Personen sind im Jänner arbeitslos geworden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 107 Personen oder 8,7 Prozent. 478 Personen haben die Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beendet. „Das Minus bei den Zugängen in die Arbeitslosigkeit sowie die leicht gesunkene Arbeitslosenquote sind sehr erfreulich und resultieren aus den Rückgängen im Baugewerbe“, berichtet Geschäftsstellenleiterin Karin Eiwan.

Die Situation bleibt aber für spezielle Gruppen wie Ältere und Langzeitarbeitslose vor allem vor dem Hintergrund eines sinkenden Angebots an offenen Stellen sehr herausfordernd. So ist die Arbeitslosigkeit bei den Personen ab 60 Jahren um 21 auf 121 gestiegen (+ 21,0 Prozent) und die der Personen, die länger als 1 Jahr ohne Beschäftigung sind um 46 auf 174 (+35,8 Prozent).

Stellenmarkt

Der Bestand an sofort verfügbaren offenen Stellen ist um 160 auf 766 gesunken. Das bedeutet ein Minus von 17,3 Prozent. Leider verzeichnen wir auch bei den Zugängen an offenen Stellen ein großes Minus von 161 Stellen auf 660., also minus 19,6%. „Wir verlieren derzeit Stellen in allen Branchen“, informiert Karin Eiwan.

Lehrstellenmarkt

Der Bestand an vorgemerkten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist mit 35 um 9 Personen oder 20,5 Prozent gesunken.

Dem gegenüber stehen 114 sofort verfügbare offene Lehrstellen. Das sind um 37 oder 24,5 Prozent weniger als im Jänner des Vorjahres. 

„Die angekündigte Akquise von offenen Lehrstellen zeigt schon erste erfreuliche Ergebnisse. Die Berater_innen des Service für Unternehmen konnten bisher bereits über 100 Lehrstellen von den Pinzgauer Betrieben werben,“ freut sich die Arbeitsmarktexpertin.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 15. Februar 2026