Die Arbeitslosenquote im Bundesland Salzburg liegt Ende Jänner bei 5,2 Prozent
Ende Jänner liegt die Arbeitslosenquote im Bundesland Salzburg bei 5,2 Prozent (vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor). Das ist ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Salzburg weist im Bundesländervergleich somit die zweitniedrigste Arbeitslosenquote nach Tirol mit 4,9 Prozent auf. Der Österreichschnitt liegt bei 8,8 Prozent.
Im Bundesland sind 279.000 Personen (vorläufig geschätzt) unselbstständig beschäftigt, das sind 0,7 Prozent bzw. 2.000 Menschen mehr als vor einem Jahr.
In Salzburg sind Ende Jänner 15.274 Personen arbeitslos beim AMS Salzburg gemeldet. Das ist ein Plus von 3,0 Prozent bzw. 444 Personen mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Bei den Frauen (+7,8 Prozent auf 5.157) steigt die Arbeitslosigkeit deutlich mehr an als bei den Männern* (+0,7 Prozent auf 10.117).
Der Pongau (-1,5 Prozent auf 2.004 arbeitslose Personen), der Tennengau (-1,6 Prozent auf 1.353 arbeitslose Personen) und der Pinzgau (-0,4 Prozent auf 2.298 arbeitslose Personen) verzeichnen einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die höchsten Zugänge in absoluten Zahlen vermelden Salzburg-Stadt und Salzburg-Umgebung. In der Landeshauptstadt ist die Zahl an arbeitslos vorgemerkten Personen um 4,9 Prozent bzw. 274 Personen auf 5.844 gewachsen. In Salzburg-Umgebung gibt es 6,4 Prozent bzw. 193 mehr arbeitslose Personen auf derzeit 3.219.
Ende Jänner ist die Arbeitslosigkeit im Bau rückläufig. In dieser Branche sind 3.700 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 3,4 Prozent bzw. 129 Personen weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Den größten Zuwachs an arbeitslosen Personen gibt es im Handel mit 199 (bzw. 9,4 Prozent) auf 2.308 Personen. „Dieser Zuwachs betrifft überwiegend den Einzelhandel, es sind größtenteils Frauen betroffen und zu zwei Drittel im Zentralraum“, erläutert Julia Kröll, Landesgeschäftsführerin des AMS Salzburg.
Beim AMS Salzburg sind Ende Jänner 5.295 sofort verfügbare, offene Stellen gemeldet, um 19,4 Prozent bzw. 1.273 weniger als vor einem Jahr. In Salzburg-Stadt fallen die meisten Stellen weg: -30,6 Prozent bzw. -644 auf 1.463 sofort verfügbare, offene Stellen. Ein leichter Zuwachs an offenen Stellen gibt es im Tennengau (+2,8 Prozent auf 521).
Im Bundesland stehen Ende Jänner 391 Lehrstellensuchende (+4,3 Prozent) den 546 sofort verfügbaren, offenen Lehrstellen (-29,2 Prozent) gegenüber. „Eine der größten Hürden im Matching der Lehrstellen und Lehrstellensuchenden stellt die Mobilität dar. Jeweils die ersten und letzten Kilometer auf dem Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte, bei denen kein öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung steht, stellen uns in der Vermittlung vor Herausforderungen. Auch aus diesem Grund sind regionale Lehrlingsmessen unverzichtbarer Bestandteil bei unserer Berufsorientierung, um die Betriebe, die in der Nähe sind, vorzustellen“, sagt Julia Kröll. Das AMS Hallein organisiert am Donnerstag, 5. Februar 2026, von 9:00 bis 15:30 Uhr die „Erlebniswelt Lehre“ im Ziegelstadel in Hallein (Pernerweg 1).
Julia Kröll ist neue Landesgeschäftsführerin des AMS Salzburg
Am 1. Februar 2026 wurde Julia Kröll zur neuen Landesgeschäftsführerin des AMS Salzburg bestellt. Sie wird die Funktion bis am 30. Juni 2030 (das Ende der laufenden Periode) innehaben.
Julia Kröll (37) ist verheiratet und Mutter eines Sohnes. Sie arbeitet seit 2010 beim Arbeitsmarktservice (AMS). Sie begann ihre Laufbahn in der internen Personalausbildung des AMS Österreich, ehe sie beim AMS Linz als Beraterin und Kursbetreuerin tätig war. Später war sie beim AMS Oberösterreich in der Förderabteilung beschäftigt. Von 2016 bis 2024 war sie Leiterin der AMS-Geschäftsstelle AMS Kirchdorf/Krems. Am 1. Juli 2024 wechselte die Halleinerin als stellvertretende Landesgeschäftsführerin sowie Abteilungsleiterin des Ausländer_innen-Fachzentrums zum AMS Salzburg. Dort übernahm sie ab Oktober 2025 die interimistische Landesgeschäftsführung.
Julia Kröll freut sich auf die neue Aufgabe: „Ich bin mit den Strukturen und Herausforderungen des Salzburger Arbeitsmarktes mittlerweile bestens vertraut. Die Bestellung als Landesgeschäftsführerin sehe ich als Auftrag, mich mit meiner Expertise und meiner Persönlichkeit im Sinne der Organisation und dem gesellschaftlichen Beitrag des AMS einzubringen.“ Die neue Salzburger AMS-Landesgeschäftsführerin stellt dabei stets das Verbindende und nicht das Trennende in den Vordergrund.
Diese Seite wurde aktualisiert am: 02. Februar 2026