Arbeitsmarkt Tennengau: Leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit
Der Arbeitsmarkt im Bezirk Hallein zeigt im Februar 2026 eine leicht positive Entwicklung. Insgesamt waren beim AMS Hallein 1.247 Personen arbeitslos vorgemerkt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Rückgang um 13 Personen bzw. minus 1 Prozent.
Auffällig ist die unterschiedliche Entwicklung zwischen Frauen und Männern+. Während die Zahl der arbeitslosen Frauen um 34 Personen auf 519 (+7 %) gestiegen ist, ging die Arbeitslosigkeit bei Männern um 47 Personen auf 728 (-6,1 %) zurück.
Auch nach Altersgruppen zeigen sich unterschiedliche Trends: Die Arbeitslosigkeit bei unter 25-jährigen ist leicht auf 151 Personen (+3,4 %) gestiegen, während sie bei den 25- bis 50-jährigen deutlich um 38 Personen auf 706 gesunken ist (-5,1 %). Zuwächse gibt es hingegen bei den über 50-Jährigen, deren Zahl auf 390 Personen gestiegen ist (+5,4 %).
Weiterhin eine besondere Herausforderung bleibt die Gruppe der Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen. 386 Personen fallen aktuell in diese Kategorie, darunter 106 anerkannte Menschen mit Behinderung.
289 Menschen haben im Februar ihre Arbeitslosigkeit durch Arbeitsaufnahme beendet.
Gute Nachfrage nach Arbeitskräften
Der regionale Arbeitsmarkt bleibt weiterhin aufnahmefähig. Beim AMS Hallein waren im Februar 531 sofort verfügbare offene Stellen gemeldet – um 52 mehr als im Vorjahr. (+10,9 %) Zusätzlich waren 177 offene Stellen mit späterem Besetzungstermin gemeldet – was einem deutlichen Plus von 23,8 % entspricht.
Der Lehrstellenmarkt hinkt leider weiterhin hinterher. Per Ende Februar 2026 waren dem AMS Hallein 22 sofort verfügbare, offene Lehrstellen gemeldet – das entspricht einem Minus von 24,1 % zum Vorjahresmonat.
AMS-Geschäftsstellenleiterin Katrin Klimitsch sieht trotz einzelner Herausforderungen eine stabile Entwicklung: „Der Arbeitsmarkt im Tennengau zeigt sich insgesamt robust. Besonders erfreulich ist die weiterhin gute Nachfrage nach Arbeitskräften. Gleichzeitig sehen wir bei bestimmten Personengruppen, etwa bei Frauen oder älteren Arbeitsuchenden, steigende Zahlen. Denen werden wir mit gezielten Unterstützungs- und Qualifizierungsangeboten begegnen.“
Das AMS Hallein setzt daher weiterhin stark auf Betriebskooperationen, Qualifizierung und gezielte Vermittlung, um Unternehmen und Arbeitsuchende bestmöglich zusammenzubringen.
Diese Seite wurde aktualisiert am: 11. März 2026