Ende Februar liegt die Arbeitslosenquote im Bundesland Salzburg bei 4,8 Prozent

Im Bundesland Salzburg liegt die Arbeitslosenquote Ende Februar bei 4,8 Prozent (vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor). Das ist ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr und bedeutet die zweitniedrigste Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich. Auf Platz 1 liegt Tirol mit 4,4 Prozent, auf Platz 3 folgt Vorarlberg mit 6,1 Prozent. Der Österreichschnitt der Arbeitslosenquote liegt bei 8,3 Prozent.


  • Veröffentlicht 02.03.2026
  • Bundesland Salzburg

Im Bundesland sind 278.000 Personen (vorläufig geschätzt) unselbstständig beschäftigt, das sind um 0,3 Prozent bzw. 1.000 Menschen weniger als vor einem Jahr.

Ende Februar sind 13.976 Personen im Bundesland beim AMS Salzburg arbeitslos vorgemerkt, um 2,5 Prozent mehr als im Vorjahr (+346 Personen). Während bei den Frauen (+7,9 Prozent auf 5.127) die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich nach wie vor steigt, ist bei den Männern* (-0,3 Prozent auf 8.849) ein minimaler Rückgang zu verzeichnen. In der Altersgruppe bis 25 Jahre geht die Arbeitslosigkeit leicht zurück (-1,0 Prozent auf 1.664), besonders stark steigt sie bei den Alterskohorten ab 50 Jahren (4,6 Prozent auf 4.202). „Bei der Altersgruppe der 60- bis unter 65-Jährigen ist sogar ein Anstieg um 14,2 Prozent auf 949 Personen zu verzeichnen und hier sind – bedingt durch die Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters – vor allem Frauen betroffen (+67,4 Prozent)“, berichtet AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll. 

2.446 arbeitssuchende Menschen sind bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung (+22,7 Prozent bzw. +453 Personen). Davon haben 1.495 Personen gesundheitliche Vermittlungseinschränkungen (+18,6 Prozent bzw. +234 Personen), das sind 61,1 Prozent der von Langzeitbeschäftigungslosigkeit betroffenen Personen.  

„In drei von sechs Bezirken steigt die Arbeitslosigkeit, nämlich in Salzburg-Stadt, Salzburg-Umgebung und marginal im Pongau“, erklärt Arbeitsmarktexpertin Julia Kröll. In Salzburg-Umgebung gibt es den größten prozentuellen Zuwachs mit 6,4 Prozent (+177 auf 2.960 arbeitslose Personen), gefolgt von Salzburg-Stadt mit 4,3 Prozent (+235 auf 5.670 arbeitslose Personen). Im Pinzgau, Tennengau und Lungau hingegen ist die Arbeitslosigkeit rückläufig.

5.304 offene, sofort verfügbare Stellen (-21,4 Prozent) sind beim AMS Salzburg gemeldet, um 1.442 weniger als im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark ist der Rückgang in den Bezirken Salzburg-Stadt (-27,6 Prozent) und Salzburg-Umgebung (-26,6 Prozent). Einzig im Tennengau wird ein Zuwachs an gemeldeten, offenen Stellen um 10,9 Prozent gemeldet. „Wir appellieren an die Unternehmen, ihre offenen Stellen dem AMS zu melden, denn so können wir Mensch und Arbeit bestmöglich verbinden“, so Julia Kröll.

Im Bundesland stehen Ende Februar 431 Lehrstellensuchende (+12,8 Prozent bzw. 49 Personen) den 607 sofort verfügbaren, offenen Lehrstellen (-25,7 Prozent bzw. -210 offene Lehrstellen) gegenüber. 

„Tag der Lehre“ in Eugendorf

Am Dienstag, 3. März, organisiert das AMS Salzburg-Umgebung von 9 bis 15 Uhr im Ortszentrum Eugendorf (Dorf 5) den „Tag der Lehre“. Er bietet Schüler_innen, Jugendlichen, lehrstellensuchenden Erwachsenen und allen Interessierten die Möglichkeit, Lehrberufe hautnah zu erleben und regionale Ausbildungsbetriebe kennenzulernen. Eine der größten Hürden im Matching der Lehrstellen und Lehrstellensuchenden stellt die Mobilität dar. AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll: „Jeweils die ersten und letzten Kilometer auf dem Weg von der Wohnung zur Arbeitsstätte, bei denen kein öffentliches Verkehrsmittel zur Verfügung steht, stellen uns in der Vermittlung vor Herausforderungen. Auch aus diesem Grund sind regionale Lehrlingsmessen unverzichtbarer Bestandteil bei unserer Berufsorientierung.“ Gemeinsam mit Betrieben aus der Region zeigt das AMS bei regionalen Veranstaltungen immer wieder, welche Chancen eine Lehrausbildung bietet und wie junge Menschen erfolgreich in ihre berufliche Zukunft starten können.  Julia Kröll: „Für eine solide Berufswahl sollten auch die Anforderungen des Berufsalltags mit einer realistischen Einschätzung der persönlichen Kompetenzen und Talente abgeglichen werden. Beim ‚Tag der Lehre‘ kann man nicht nur erste Kontakte mit Arbeitgeber_innen knüpfen, sondern auch Einblicke in verschiedene Lehrberufe bzw. Arbeitsabläufe gewinnen.“

Diese Seite wurde aktualisiert am: 02. März 2026