Ende Februar liegt die Arbeitslosenquote im Pongau bei 4,3 Prozent
Im Pongau liegt die Arbeitslosenquote Ende Februar bei 4,3 Prozent. Das ist ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Im Bundesland Salzburg liegt die Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent und im Bundesschnitt bei 8,3 Prozent.
Im Pongau sind 39.800 Männer und Frauen in unselbständigen Beschäftigungsverhältnissen, das sind um 1,7 Prozent bzw. 684 Menschen weniger als vor einem Jahr.
Ende Februar sind 1.772 Personen im Bezirk Pongau beim Arbeitsmarktservice Bischofshofen arbeitslos vorgemerkt, um 0,8 Prozent mehr als im Vorjahr (+14 Personen).
Personenbezogene Arbeitslosigkeit
Während bei den Frauen (+3,4 Prozent auf 514) die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich nach wie vor steigt, ist bei den Männern* (-0,2 Prozent auf 1.258) ein minimaler Rückgang zu verzeichnen.
In der Altersgruppe bis 25 Jahre besteht ein leichter Überhang in der Arbeitslosigkeit zum Vorjahresvergleich (+5,5 Prozent auf 211 Betroffene), hingegen sinkt die Arbeitslosigkeit in der Alterskohorte ab 50 Jahren geringfügig um 0,4 Prozent auf 525 Personen.„Bei der Altersgruppe der 60- bis unter 65-Jährigen zeigt sich steigende Arbeitslosigkeit um 2,7 Prozent auf 113 Personen und hier sind – bedingt durch die Anhebung des Frauenpensionsantrittsalters – nur Frauen betroffen (+77,8 Prozent), während die Arbeitslosigkeit in dieser Altersgruppe bei den Männern sinkt“.
209 arbeitssuchende Menschen sind bereits länger als ein Jahr ohne Beschäftigung (+37,5 Prozent bzw. +57 Personen). „Insbesondere betrifft dies Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen (67,9 Prozent der Gruppe)“, weiß Thomas Burgstaller, Leiter des AMS Bischofshofen.
Arbeitslosigkeit nach Wirtschaftszeigen
In der Betrachtung der Arbeitslosigkeit nach Wirtschaftsklassen im Februar zeigen sich in den Wirtschaftsklassen, die am stärksten von der Krisensituation betroffen sind, leichte Rückgänge, die Arbeitslosigkeitsstatistik bildet in der „Herstellung von Waren“ ein Minus von 3,8 Prozent auf 202 Personen und im Handel minus 0,5 Prozent auf 199 Arbeitsuchende ab.
Trotz Nächtigungsrekordzahlen im Tourismus gibt es in der Arbeitslosigkeit ein Plus in der Beherbergung und Gastronomie um 9,8 Prozent auf 168 arbeitssuchende Arbeitskräfte.
Stellenmarkt
Der Stellenmarkt bleibt weiterhin angespannt, 881 sofort verfügbare, offene Stellen (-9,7 Prozent) sind beim AMS Bischofshofen gemeldet, um 95 weniger als im Vergleich zum Vorjahr.
Die Daten für den Februar zeigen Thomas Burgstaller einen krisenerprobten Pongauer Arbeitsmarkt, trotz Rückgängen in der unselbstständigen Beschäftigung und Arbeitskräftenachfrage ist nur geringes Wachstum der Gesamt-Arbeitslosigkeit zu verzeichnen. „Sobald der Stellenmarkt wieder Fahrt aufnimmt, wird auch in der Alters- und Langzeitbeschäftigungslosigkeit eine Trendumkehr eingeleitet werden können“, ist der Arbeitsmarktexperte überzeugt;
Im Bezirk stehen Ende Februar 30 Lehrstellensuchende (+25,0 Prozent bzw. sechs Personen) den 116 sofort verfügbaren, offenen Lehrstellen (-26,1 Prozent bzw. -41 Lehrstellen) gegenüber.
Das BerufsInfoZentrum des AMS Bischofshofen war Partner der „tour it up – die Messe für Tourismusberufe“, veranstaltet von der Wirtschaftskammer Pongau. Die Messe fand am 18. März im Kultur- und Kongresshaus in St. Johann im Pongau statt, 21 Ausbildungsbetriebe des Tourismus und der Seilbahnwirtschaft mit rund 800 Schüler_innen trafen zusammen. „Mit dem BerufsInfoZentrum sind wir Partner aller Berufsinformationsmessen in der Region, um junge Menschen bei der Berufs- und Ausbildungswahl aktiv zu begleiten und den direkten Kontakt zwischen Arbeitssuchenden und Unternehmen zu fördern“, erklärt Thomas Burgstaller. Das AMS bietet auf diesen Messen kompetente, persönliche Beratung an. „Ziel ist es, Jugendlichen und Erwachsenen dabei zu helfen, ihre Berufsvorstellungen zu konkretisieren und Karrierewege ohne zeitintensive Umwege einzuschlagen“, so Thomas Burgstaller.
Diese Seite wurde aktualisiert am: 26. März 2026