Der Pinzgauer Arbeitsmarkt: Weniger Arbeitslose, Arbeitslosenquote sinkt
Die Arbeitslosenquote im Bezirk Zell am See liegt Ende März bei 4,6 Prozent. Sie ist damit um 0,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres gesunken. Das Bundesland Salzburg weist eine die Quote von 4,5 Prozent auf, bundesweit liegt sie bei 7,5 Prozent. Die Zahlen sind wie immer vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor.
Ende März sind beim AMS Zell am See 1.940 Personen arbeitslos vorgemerkt, 876 Frauen und 1.064 Männer*. Das sind um 85 Personen bzw. 4,2 Prozent weniger als im März des Vorjahres. Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Frauen mit einem Minus von 104 Personen oder 10,6 Prozent. 917 Personen haben bereits wieder eine akzeptierte Einstellungszusage. 1.168 Personen sind im März arbeitslos geworden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Minus von 122 Personen oder 9,5 Prozent. 997 Personen haben die Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beendet.
Weniger offene Stellen
„Große Sorgen bereitet uns weiterhin der Stellenmarkt“, berichtet die Geschäftsstellenleiterin Karin Eiwan. Bereits den 4. Monat in Folge sinken sowohl der Bestand als auch der Zugang an offenen Stellen. Der Bestand an sofort verfügbaren offenen Stellen ist um 292 oder 29,3 Prozent auf 703 gesunken. Auch bei den Zugängen von offenen Stellen sieht es nicht besser aus, das Minus beträgt 156 Stellen oder 18,6 Prozent. 681 offene Stellen wurden dem AMS im März gemeldet.
Lehrstellenmarkt
Der Bestand an vorgemerkten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist mit 38 um 6 Personen oder 13,6 Prozent gesunken. Dem gegenüber stehen 140 sofort verfügbare offene Lehrstellen. Das sind um 66 oder 32,0 Prozent weniger als im März des Vorjahres.
„Überall unterwegs“ während der AMS Business Tour ab 13. April
Die Berater_innen aus dem Service für Unternehmen sind im 5-wöchigen Tourzeitraum bei den Pinzgauer Unternehmen unterwegs. „Wir spannen bei unseren Gesprächen mit den Unternehmen einen Bogen von der betrieblichen Lehrausbildung als ein Schlüssel zu qualifizierten Fachkräften bis hin zur Beschäftigung älterer Arbeitnehmer_innen und legen dabei den Schwerpunkt auf die Aktion 55+. Damit setzen wir erneut auf nachhaltige Personalarbeit“, informiert Karin Eiwan und appelliert an die Pinzgauer Unternehmen dem AMS ihre offenen Stellen und Lehrstellen dem AMS zu melden.
Diese Seite wurde aktualisiert am: 03. April 2026