Der Pinzgauer Arbeitsmarkt im Juli 2026: Anstieg bei den vorgemerkten Arbeitslosen und Minus bei den offenen Stellen
Nach einem insgesamt recht stabilen 1. Halbjahr steigt die Arbeitslosigkeit nun den 2. Monat in Folge an. Die Arbeitslosenquote beträgt im Juli 2,8 Prozent und liegt damit um 0,3 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Quote im Bundesland Salzburg liegt bei 3,8 Prozent und in Österreich bei 6,9 Prozent.
Ende Juli waren im Pinzgau 1.218 Personen arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 114 Personen oder 11,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Arbeitslosenzahlen sind bei den Frauen um 51 oder 9,0 Prozent auf 615 und bei den Männern* um 63 auf 603 oder 11,7 Prozent gestiegen.
Die Zugänge in die Arbeitslosigkeit sind im Juni leicht gesunken, und zwar um 14 Personen auf 475. Dies bedeutet ein leichtes Minus von 2,9 Prozent. 399 Personen haben die Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beendet. Das zeigt die Dynamik am Pinzgauer Arbeitsmarkt.
Betrachtet man den Bestand an arbeitslosen Personen nach Ausbildungsstand so verzeichnen Personen mit maximal Pflichtschulabschluss den größten Zuwachs von 83 Personen oder 21,2 Prozent auf 475. Zum Vergleich stieg der Bestand an Personen mit Lehrabschluss nur um 7,6 Prozent oder 34 Personen auf 467.„Diese Zahlen zeigen deutlich, wie wichtig Ausbildung bzw. ein Berufsabschluss sind“, erklärt die Geschäftsstellenleiterin Karin Eiwan.
Nach Berufsabteilungen sind im Juli besonders die Bereiche „Industrie und Gewerbe“ mit einem Plus von 41 Personen (+17,2 Prozent) auf 280 betroffen, sowie die „Dienstleistungen“ mit einem Plus von 80 Personen (+29,0 Prozent) auf 356 und hier wiederum der Fremdenverkehr und die Reinigung.
Stellenmarkt
Der Bestand an sofort verfügbaren offenen Stellen sinkt weiter. 829 Stellen sind im Juli gemeldet. Das bedeutet ein Minus von 134 oder 13,9 Prozent. Der Zugang an offenen Stellen zeigt auch in diesem Monat ein leichtes Plus. 518 Zugänge ergeben ein Plus von 44 oder 9,3 Prozent. 465 offene Stellen wurden besetzt.
Lehrstellenmarkt
Der Bestand an vorgemerkten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist mit 50 um 2 Personen oder 3,8 Prozent leicht gesunken.
Dem gegenüber stehen 159 sofort verfügbare offene Lehrstellen. Das sind um 26 oder 14,1 Prozent weniger als im Juli des Vorjahres.
Auf jede_n Lehrstellensuchenden kommen damit immer noch 3 Lehrstellen.
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Diese Seite wurde aktualisiert am: 28. August 2026