Mit 3,8 Prozent hat Salzburg die zweitniedrigste Arbeitslosenquote Österreichs

Mit 3,8 Prozent (vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor) hat das Bundesland Salzburg Ende Juli die zweitniedrigste Arbeitslosenquote nach Tirol mit 3,3 Prozent und vor Oberösterreich mit 5,1 Prozent. Österreichweit liegt die Arbeitslosenquote bei 6,9 Prozent. Die Quote bedeutet einen Anstieg um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.


  • Veröffentlicht 03.08.2026
  • Bundesland Salzburg

Es gibt rund 282.000 unselbständig Beschäftigte (vorläufig geschätzt) im Bundesland, 2.000 Personen bzw. 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

11.092 Personen sind Ende Juli beim AMS Salzburg arbeitslos vorgemerkt, das sind um 3,6 Prozent mehr als im Vorjahr (+384 Personen). Wie in den Vormonaten nimmt die Arbeitslosigkeit bei den Frauen (im Vorjahresvergleich +4,5 Prozent bzw. +229 auf 5.301 Personen) stärker zu als bei den Männern* (+2,8 Prozent bzw. +155 auf 5.791 Personen). 

Bei älteren Personen ab 50 Jahren steigt die Arbeitslosigkeit am höchsten (+6,2 Prozent bzw. +198 auf 3.392 Personen). In dieser Alterskohorte nimmt insbesondere auch der Anteil an arbeitslosen Frauen am meisten zu: Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 10,7 Prozent (+146 auf 1.508 Personen) mehr arbeitslose Frauen und 2,8 Prozent (+52 auf 1.884 Personen) mehr arbeitslose Männer. „Unser gemeinsames Ziel muss sein, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Menschen länger und bei guter Gesundheit im Unternehmen bleiben. Um Vorurteile abzubauen, beraten wir Betriebe in Richtung lebensphasenorientierter Arbeitsgestaltung hinsichtlich Arbeitszeit, Arbeitsplatz, Gesundheit und Einsatzplanung“, sagt AMS-Landesgeschäftsführerin Julia Kröll.

2.539 Personen sind langzeitbeschäftigungslos und somit länger als ein Jahr ohne Job. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 12,3 Prozent bzw. 279 Personen. 

Ebenso wie in den Vormonaten verzeichnet der Pongau auch Ende Juli einen Rückgang der Arbeitslosigkeit (-2,1 Prozent auf 1.143 Personen). In den fünf anderen Arbeitsmarktbezirken im Bundesland nimmt die Arbeitslosigkeit jedoch wiederum zu. Prozentual am höchsten (+11,7 Prozent bzw. +21 Personen) im Lungau auf 200 arbeitslose Personen. In absoluten Zahlen am meisten in Salzburg-Stadt mit +3,7 Prozent bzw. +178 auf 5.030 arbeitslose Personen).

Die Branche, in der aktuell die meisten arbeitslosen Personen gemeldet sind, ist der Handel mit 2.127 Personen (+0,8 Prozent bzw. +17 Personen). Die größte Zunahme an Arbeitslosigkeit gibt es Ende Juli in der "Beherbergung und Gastronomie" (+11,5 Prozent bzw. +149 Personen) auf 1.448 Personen. Ein Rückgang an Arbeitslosigkeit ist in den Branchen "Verkehr und Lagerei" (-2,9 Prozent bzw. -21 auf 708 Personen) sowie in der "Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen" (-0,5 Prozent bzw. -8 auf 1.590 Personen) zu verzeichnen.

Insgesamt sind Ende Juli beim AMS Salzburg 5.997 sofort verfügbare, offene Stellen gemeldet. Das ist ein Rückgang um 9,2 Prozent (-605) im Vergleich zum Vorjahr. 

Ende Juli sind 386 sofort verfügbare Lehrstellensuchende beim AMS Salzburg vorgemerkt, das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 8,7 Prozent bzw. 31 Personen. Ihnen gegenüber stehen 648 sofort verfügbare, offene Lehrstellen (-16,4 Prozent bzw. -127).  

Diese Seite wurde aktualisiert am: 03. August 2026