Der Bezirk Zell am See weist im August eine Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent auf

Im August liegt die Arbeitslosenquote im Pinzgau bei 3,0 Prozent (vorläufig geschätzt, die genauen Zahlen liegen Mitte des Monats vor) und liegt damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Der Pinzgau hat nach dem Lungau mit 2,2 Prozent die niedrigste Quote im Bundesland. Die Quote im Bundesland Salzburg liegt bei 4,1 Prozent und in Österreich bei 7,2 Prozent.


  • Veröffentlicht 02.09.2026
  • Bundesland Salzburg

Ende August waren im Pinzgau 1.272 Personen arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 74 Personen oder 6,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Arbeitslosenzahlen sind bei den Frauen um 66 oder 10,6 Prozent auf 689 und bei den Männern* um 8 oder 1,4 Prozent auf 583 gestiegen.

Nach Branchen betrachtet sind weiterhin der Fremdenverkehr mit einem Plus von 44 Personen (+22,8 Prozent), die Reinigung mit einem Plus von 13 Personen (14,9 Prozent) sowie die Techniker_innen mit einem Plus von 14 Personen (+38,9 Prozent) besonders vom Anstieg betroffen.

Nach Ausbildungsstand ist der Anstieg bei den Personen mit maximal Pflichtschulabschluss mit 69 oder 16,2 Prozent auf 495 am höchsten. Bei Personen mit Lehrabschluss ist der Anstieg mit 39 Personen oder 8,2 Prozent wesentlich geringer. Dem gegenüber ist der Bestand bei Personen mit mittlerer, höherer oder akademischer Ausbildung gesunken.

Sorgen bereiten die Zunahmen bei den arbeitsuchenden Menschen mit gesundheitlichen Vermittlungseinschränkungen (+6,8 Prozent bzw. 20 Personen auf 312), sowie bei den Langzeitarbeitslosen (+49 bzw. 31,08 Prozent auf 207).

Die Zugänge in die Arbeitslosigkeit sind im August leicht gesunken, und zwar um 54 Personen auf 416, was einem Minus von 11,5 Prozent entspricht.

262 Personen haben die Arbeitslosigkeit mit einer Arbeitsaufnahme beendet.

Stellenmarkt

Der Bestand an sofort verfügbaren offenen Stellen sinkt weiter. 812 Stellen sind im August gemeldet. Das bedeutet ein Minus von 155 oder 16,0 Prozent. Der Zugang an offenen Stellen zeigt wieder ein leichtes Plus. 757 Zugänge ergeben ein Plus von 74 oder 10,8 Prozent. 455 offene Stellen wurden besetzt. Die Leiterin des AMS Zell am See, Karin Eiwan, appelliert an die Pinzgauer Betriebe ihre offenen Stellen dem AMS zu melden. „Transparenz am Arbeitsmarkt ermöglicht Chancen für arbeitslose Menschen“, so die Arbeitsmarktexpertin.

Lehrstellenmarkt

Der Bestand an vorgemerkten sofort verfügbaren Lehrstellensuchenden ist mit 46 um 1 Person oder 2,1 Prozent leicht gesunken.

Dem gegenüber stehen 210 sofort verfügbare offene Lehrstellen. Das sind um 47 oder 18,3 Prozent weniger als im August des Vorjahres.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 03. September 2026