Bundesland Salzburg weist Ende Oktober mit 4,9 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs auf
Im Bundesland Salzburg liegt die Arbeitslosenquote Ende Oktober bei 4,9 Prozent (vorläufig geschätzt, die genaue Zahl liegt Mitte des Monats vor). Das ist ein Anstieg um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr und somit die niedrigste Arbeitslosenquote im Bundesländervergleich. Auf Platz 2 folgt Oberösterreich mit 5,0 Prozent vor Tirol auf Platz 3 mit 5,5 Prozent. Der Österreichschnitt liegt bei 7,3 Prozent.
Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten ist mit geschätzten 269.000 um rund 1.000 Personen bzw. 0,4 Prozent im Vorjahresvergleich gestiegen.
Ende Oktober sind 13.880 Personen im Bundesland beim AMS Salzburg arbeitslos vorgemerkt, das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Männern* (+2,2 Prozent auf 7.001) nimmt die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich mehr zu als bei den Frauen (+1,0 Prozent auf 6.879). Die Zahl der vorgemerkten arbeitslosen Personen steigt in der Altersgruppe 50 Jahre und älter an (+6,3 Prozent auf 4.396), während die Arbeitslosigkeit in der Gruppe der Personen unter 25 Jahre zurückgeht (-4,6 Prozent auf 1.634).
Die Zahl der Langzeitbeschäftigungslosen – jener Personen, die länger als ein Jahr ohne Job sind – nimmt im Vorjahresvergleich um 14,5 Prozent auf 2.598 Personen zu.
Im Innergebirg ist die Arbeitslosigkeit Ende Oktober rückläufig: im Pongau -5,5 Prozent auf 2.104 arbeitslose Personen, im Lungau -11,0 Prozent auf 347 arbeitslose Personen und im Pinzgau -3,7 Prozent auf 2.727 arbeitslose Personen. Im Zentralraum steigt sie an: im Tennengau +7,5 Prozent auf 1.154 arbeitslose Personen, in Salzburg-Stadt +6,5 Prozent auf 5.142 arbeitslose Personen und in Salzburg-Umgebung +4,3 Prozent auf 2.406 arbeitslose Personen. „Saisonale Entwicklungen im Tourismus prägen im Herbst den Salzburger Arbeitsmarkt. Im Innergebirg geht beispielsweise die Zahl der arbeitslosen Personen in der ‚Beherbergung und Gastronomie‘ um 116 Personen zurück“, so Julia Kröll, Landesgeschäftsführerin des AMS Salzburg.
Der Bau (-4,0 Prozent auf 524 Personen) und die „Beherbergung und Gastronomie“ (-2,5 Prozent auf 3.726 Personen) können im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichnen. Auch in der Gebäudebetreuung sind Ende Oktober weniger arbeitslose Menschen gemeldet (-2,8 Prozent auf 624 Personen). Den größten Zuwachs an Arbeitslosigkeit gibt es im „Gesundheits- und Sozialwesen“ (+17,1 Prozent auf 917 Personen).
Ende Oktober sind beim AMS Salzburg 5.715 sofort verfügbare, offene Stellen gemeldet, um 6,5 Prozent weniger als im Vorjahresvergleich. Am größten ist der Rückgang an gemeldeten Stellen in Hallein mit -19,1 Prozent auf 471 offene Stellen und in Salzburg-Stadt mit -12,3 Prozent auf 1.617 offene Stellen. Im Arbeitsmarktbezirk Tamsweg wurden dem AMS im Vergleich zum Vorjahr mehr offene Stellen gemeldet, um +37,3 Prozent auf 184 offene Stellen.
Die meisten sofort verfügbaren, offenen Stellen fallen Ende Oktober im „Gesundheits- und Sozialwesen“ weg (-41,0 Prozent auf 275 offene Stellen). Auch in der Branche „Verkauf und Lagerei“ (-25,9 Prozent auf 275 offene Stellen) ist ein Rückgang zu beobachten. Einen Stellenzuwachs gibt es in der „Beherbergung und Gastronomie“ mit +13,7 Prozent auf 898 offene Stellen.
Ende Oktober sind 745 sofort verfügbare, offene Lehrstellen beim AMS Salzburg gemeldet (-7,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Ihnen gegenüber stehen derzeit 420 sofort verfügbare Lehrstellensuchende (+4,0 Prozent).
AMS Salzburg ist wieder Mitveranstalter der BerufsInfoMesse
Die BerufsInfoMesse (BIM) von 19. bis 22. November im Messezentrum Salzburg bietet einen umfassenden Überblick über Berufswege, Unternehmen sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Das AMS Salzburg ist erneut Mitveranstalter dieser Messe. „Die BIM leistet einen wichtigen Beitrag zur beruflichen Orientierung. Persönliche Beratung, praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufsfelder sowie der direkte Kontakt zu Betrieben und Bildungseinrichtungen unterstützen Jugendliche und Erwachsene dabei, fundierte Entscheidungen für ihre berufliche Zukunft zu treffen. Eine umfassende Orientierung erleichtert den Einstieg in den passenden Karriereweg“, betont Arbeitsmarktexpertin Julia Kröll.
Diese Seite wurde aktualisiert am: 02. November 2026