Hohe Zufriedenheit bei Arbeitsuchenden und Unternehmen laut aktueller marketmind Studie
Zufriedene Kund_innen sind für ein Dienstleistungsunternehmen das Um und Auf. Die repräsentative Studie des unabhängigen Meinungsforschungsinstituts „marketmind“ zur Kund_innenzufriedenheit für das AMS Steiermark 2025 zeigt ein ausgesprochen positives Gesamtbild.
Studienautorin Klara Kögerler betont, dass 81,5 Prozent der befragten Arbeitsuchenden und Unternehmen mit der Arbeit des steirischen AMS zufrieden oder sehr zufrieden sind. Insgesamt nahmen 2.925 Arbeitsuchende – 1.448 Frauen, 1.477 Männer - und 1.635 Unternehmen an der Erhebung teil.
Wie Klara Kögerler hervorhebt, bestätigt die Befragung eine besonders hohe Wertschätzung gegenüber den AMS-Mitarbeiter_innen: 83,5 Prozent halten sie für kompetent und vertrauenswürdig. Unternehmen zeigen durchgehend sehr gute Rückmeldungen – mehr als 90 Prozent sind mit der Zusammenarbeit zufrieden und 97,9 Prozent heben ausdrücklich die Freundlichkeit hervor. Auch die Arbeitsuchenden bewerten Umgangston, Verständlichkeit und Fachwissen sehr positiv – mit Zustimmungswerten zwischen 80 und 90 Prozent.
Darüber hinaus macht die Studie auf strukturelle Herausforderungen aufmerksam: Ein großer Anteil der arbeitslosen Personen orientiert sich in Richtung Helfertätigkeiten, während gleichzeitig viele offene Stellen eine Fachausbildung erfordern.
Persönliche Beratung macht Unterschied
Karl-Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer AMS Steiermark: „Wer tatsächlich mit dem AMS zu tun hat, bestätigt die gute Arbeit unsere Berater_innen. Diese Rückmeldungen freuen uns sehr – gerade in einer wirtschaftlich anspruchsvollen Phase mit einer schwachen Aufnahmefähigkeit des Arbeitsmarktes. Die gute Bewertung widerspricht dem oft in der Allgemeinheit gezeichneten Bild des AMS. Sie zeigt, dass wir Kund_innennähe und Vertrauen geschafft haben.
Besonders die persönliche Beratung macht den Unterschied: Umgangston, Klarheit, rasche Reaktion und das starke Bemühen um gute Lösungen werden von unseren Kundinnen und Kunden sehr geschätzt. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Arbeitsmarkt zunehmend von strukturellen Ungleichgewichten geprägt ist – viele Menschen suchen Tätigkeiten im Helferbereich, während Unternehmen qualifizierte Fachkräfte benötigen. Diese Lücke zu überwinden, bleibt eine zentrale Aufgabe. Einzig bei der Zufriedenheit bei den Stellenvorschlägen sehe ich Aufholpotenzial.
Unsere eigentliche Stärke liegt aber nicht nur in der Vermittlung, sondern vor allem in der intensiven Begleitung unserer Kundinnen und Kunden: Hemmnisse abbauen, stabilisieren, orientieren, qualifizieren, Perspektiven schaffen. Diese Arbeit wirkt – auch wenn sie nicht immer sofort sichtbar ist.“
Diese Seite wurde aktualisiert am: 30. März 2026