Der steirische Arbeitsmarkt: März 2026

Mit Ende März 2026 waren in der Steiermark 39.808 Personen beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt. Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt bei 6,9 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.


  • Veröffentlicht 01.04.2026
  • Bundesland Steiermark

Mit Ende März 2026 waren in der Steiermark 39.808 Personen beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg um 1.164 Personen bzw. +3,0 Prozent. Die Zahl der Schulungsteilnehmer_innen stieg um 244 Personen auf 8.531 Personen (+2,9 Prozent). Das sind insgesamt 48.339 Personen ohne Beschäftigung (+3,0 Prozent). Die geschätzte Arbeitslosenquote liegt bei 6,9 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Unterschiedliche Entwicklung nach Geschlecht

Das Plus in der Gesamtarbeitslosigkeit betrifft nahezu ausschließlich die Frauen. Die Zahl der arbeitslosen Frauen stieg im Jahresvergleich um 1.112 oder 6,9 Prozent auf 17.244 Personen an, der Zuwachs bei Männern war mit +52 (+0,2 Prozent) auf 22.564 moderat.

Beschäftigung leicht unter Vorjahresniveau

Die geschätzte Zahl der unselbständig Beschäftigten in der Steiermark lag im März 2026 bei rund 540.000 Personen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 2.000 Personen oder -0,3 Prozent.

Anstieg bei Langzeitarbeitslosigkeit

Deutlich zugenommen hat die Zahl der Personen, die ein Jahr oder länger arbeitslos sind. Mit 6.955 Betroffenen bedeutet dies einen Anstieg um 1.628 Personen bzw. +30,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Karl Heinz Snobe, Landesgeschäftsführer AMS Steiermark: „Der steirische Arbeitsmarkt zeigt sich im März insgesamt sehr verhalten. Das starke Plus bei der Frauenarbeitslosigkeit hat einerseits mit dem höheren Pensionsantrittsalter zu tun, weil mehr Frauen am Arbeitsmarkt auch die Arbeitslosigkeit steigen lässt. Dazu kommt, dass die „Frauenbranchen“ Handel, Verwaltung/Büro, Gesundheit und Reinigung eine starke Zunahme der Arbeitslosigkeit erfahren. Diese Entwicklung zeigt sich mit Ausnahme Kärnten in ganz Österreich.

 

Diese Seite wurde aktualisiert am: 01. April 2026