Der steirische Arbeitsmarkt: Mai 2026
Mit Ende Mai 2026 waren in der Steiermark 36.227 Personen beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 1.411 Personen bzw. +4,1 Prozent.
Mit Ende Mai 2026 waren in der Steiermark 36.227 Personen beim Arbeitsmarktservice als arbeitslos vorgemerkt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg von 1.411 Personen bzw. +4,1 Prozent.
Die Zahl der Schulungsteilnehmer_innen erhöhte sich um 310 Personen auf 8.506 (+3,8 Prozent). Insgesamt waren somit 44.733 Personen ohne Beschäftigung (+4,0 Prozent bzw. +1.721 Personen).
Die geschätzte Zahl der unselbständig Beschäftigten lag im Mai 2026 bei rund 546.000 Personen und blieb damit im Jahresvergleich nahezu unverändert.
Innerhalb der Beschäftigungsentwicklung zeigt sich eine differenzierte Dynamik: Die Zahl der unselbständig beschäftigten Frauen ist im Vorjahresvergleich um rund 1.000 Personen (+0,5 Prozent) gestiegen, während die Beschäftigung bei Männern leicht rückläufig war. Dieser Zuwachs ist jedoch nur eingeschränkt arbeitsmarktbedingt, da er maßgeblich auf die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters von Frauen zurückzuführen ist, wodurch mehr Frauen länger im Erwerbsleben verbleiben.
Die geschätzte Arbeitslosenquote beträgt 6,2 Prozent und liegt damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
Die aktuelle Entwicklung zeigt weiterhin deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Gruppen am Arbeitsmarkt: Besonders stark gestiegen ist die Zahl der langzeitbeschäftigungslosen Personen, die sich um 1.685 Personen bzw. +30,7 Prozent auf 7.167 erhöht hat.
Auch bei den älteren Arbeitsuchenden (50 Jahre und älter) ist ein Anstieg um 739 Personen (+6,1 Prozent) zu verzeichnen.
Demgegenüber zeigt sich bei jungen Menschen eine entgegengesetzte Entwicklung: Die Arbeitslosigkeit bei den unter 25 Jährigen (-125 Personen bzw. -3,4 Prozent) im Vorjahresvergleich zurückgegangen.
Yvonne Popper-Pieber, stv. Landesgeschäftsführerin AMS Steiermark: „Während in einigen Bereichen positive Entwicklungen zu beobachten sind – etwa bei jungen Menschen, deren Arbeitslosigkeit leicht rückläufig ist –, zeigt sich in anderen Bereichen ein weniger positives Bild. Insbesondere bei älteren Personen sowie bei Langzeitarbeitslosen nimmt die Arbeitslosigkeit spürbar zu. Entscheidend ist nach wie vor, frühzeitig gegenzusteuern und gezielte Unterstützung anzubieten. Qualifizierungsmaßnahmen und passende Angebote bleiben der Schlüssel für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt.“
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Diese Seite wurde aktualisiert am: 01. Juni 2026