Druck auf den Arbeitsmarkt hält an
Die wirtschaftliche Erholung verläuft weiterhin schleppend. „Da die Wirtschaft nur langsam auf den Wachstumspfad zurückkehrt, rechnen wir in den ersten Monaten des neuen Jahres noch mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit“, erklärt AMS-Landesgeschäftsführer Bernhard Bereuter die aktuellen Arbeitsmarktentwicklungen. Ende Jänner waren insgesamt 11.899 Personen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
„Besonders stark betroffen von der aktuellen Entwicklung ist die Altersgruppe der über 55-Jährigen“, betont Bereuter. In dieser Gruppe ist die Arbeitslosigkeit überproportional stark angestiegen. Die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen erhöhte sich um 15,4 Prozent auf 2.261 Personen. „Wir werden in den kommenden Monaten einen besonderen Schwerpunkt auf diese Personengruppe legen“, so Bereuter. Die rasche Integration in den Arbeitsmarkt hat dabei oberste Priorität. Ältere Arbeitskräfte verfügen über umfangreiche Erfahrung, hohes Fachwissen sowie eine ausgeprägte Loyalität und stellen damit ein unverzichtbares Arbeitskräftepotenzial dar. Unternehmen, die dieses Potenzial nutzen und eine Beschäftigungsmöglichkeit anbieten, werden vom AMS unterstützt: Im Rahmen der Aktion 55+ können Betriebe mit der Eingliederungsbeihilfe eine Lohnkostenförderung erhalten.
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Diese Seite wurde aktualisiert am: 02. Februar 2026