Förderung der Lehrausbildung

Sie suchen einen Lehrling? Dann nützen Sie das Förderungsangebot des Arbeitsmarktservice (AMS). (gültig seit 28. Juni 2008)

Unternehmen oder Ausbildungseinrichtungen können für die Ausbildung von Jugendlichen und Erwachsenen einen pauschalierten Zuschuss zu den Kosten der Lehrausbildung bzw. der Integrativen Berufsausbildung erhalten.

Wer?

Diese Förderung können Unternehmen und Ausbildungseinrichtungen, die nach dem Berufsausbildungsgesetz (BAG) bzw. dem Land- und forstwirtschaftlichen Berufsausbildungsgesetz (LFBAG) berechtigt sind, Lehrlinge bzw. Teil-nehmerInnen an einer Integrativen Berufsausbildung auszubilden, erhalten. Ausgenommen sind der Bund, politische Parteien sowie Anstalten im Sinne des
§ 29 BAG.

Was?

Gefördert werden kann die Lehrausbildung von

  • Mädchen in Berufen mit geringem Frauenanteil
  • Jugendlichen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind
  • TeilnehmerInnen an einer Integrativen Berufsausbildung
  • Erwachsenen (über 19jährigen), deren Beschäftigungsproblem aufgrund von Qualifikationsmängeln durch eine Lehrausbildung gelöst werden kann

Wieviel?

Die Förderung wird als monatlicher Zuschuss zu den Kosten der Lehrausbildung bzw. der Integrativen Berufsausbildung (Lehrlingsentschädigung, Personal- und Sachaufwand) in pauschalierter Form ausbezahlt. Die Höhe der Beihilfe kann sich in folgendem Rahmen bewegen (siehe Tabelle).

Die Beihilfe wird jeweils für ein Lehr-/Ausbildungsjahr bewilligt. Sie kann für maximal 2 Jahre gewährt werden

 Personengruppe  Betrieb  Ausbildungseinrichtung

 Mädchen; Benachteiligte*;
TeilnehmerInnen an einer Integrativen Berufsausbildung

 bis zu EUR 300,-  bis zu EUR 450,-
 Über 19jährige  bis zu EUR 585,-  bis zu EUR 450,-

** Bei Drop Outs beträgt die Höhe der Beihilfe bei Betrieben bis zu EUR 150,-- pro Monat und bei Ausbildungseinrichtungen bis zu EUR 300,-- pro Monat. Diese Regelung gilt unabhängig davon, in welchem Lehrjahr ein Drop out einsteigt und gilt für die ersten 12 Monate der Lehrausbildung 

Wo?

Die Förderung ist an ein Beratungsgespräch zwischen AMS und Unternehmen oder Ausbildungseinrichtung bezüglich der zu fördernden Person gebunden. Dies erfordert, dass der/die FörderungswerberIn und die zu fördernde Person vor Aufnahme des Lehr-/Ausbildungsverhältnisses mit dem/der zuständigen BeraterIn der regionalen Geschäftsstelle des AMS Kontakt aufnimmt.