Häufig gestellte Fragen zum Thema

Rückforderung


  • Wenn Sie einen "Überbezug" durch unwahre Angaben, oder die Verschweigung von maßgeblichen Tatsachen herbeigeführt haben oder wenn Sie erkennen hätten können, dass Ihnen die Leistung nicht oder nicht in dieser Höhe gebührt. In diesem Zusammenhang ist es wesentlich, dass Sie alle Meldeverpflichtungen gegenüber dem AMS genau einhalten.

    Detaillierte Informationen, welche Änderungen Sie dem AMS bekannt geben müssen, erhalten Sie in unserem Online Ratgeber "Welche Änderungen meiner Lebensumstände muss ich dem AMS melden?".

    Zurückzahlen müssen Sie die Leistung auch dann, wenn nachträglich festgestellt wird, dass Arbeitslosigkeit auf Grund einer vorübergehenden Beschäftigung und des daraus erzielten Verdienstes nicht bestanden hat.

    Bei einer selbständigen Beschäftigung, die die steuerliche Veranlagung beim Finanzamt bedingt, kommt es ohne jegliches Verschulden ihrerseits zu einer Rückforderung, wenn sich nachträglich auf Grund der Steuerbescheide ein höheres Einkommen oder ein höherer Umsatz, als das/der von Ihnen beim AMS ursprünglich angegebene, ergibt.

  • Während der Zeit einer Ersatzleistung für Urlaubsentgelt ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wenn Sie im Leistungsbezug stehen, sind Sie verpflichtet diese Ersatzleistung beim Arbeitsmarktservice zu melden. Sind Sie dieser Verpflichtung nicht nachgekommen, muss das Arbeitslosengeld von Ihnen zurückgefordert werden.

  • Zur Abdeckung einer Forderung des AMS kann von Ihrem aktuellen Leistungsbezug die Hälfte einbehalten werden. Sie haben die Möglichkeit mit der regionalen Geschäftsstelle eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

  • Grundsätzlich ja. Sie müssen ihre schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse nachweisen. Im Einzelfall wird von der Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice über Ihr Stundungsansuchen entschieden.

  • Grundsätzlich ja.

    Bei der Anzahl der Raten kommt es auf die Höhe der Rückforderung unter Berücksichtigung Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse an. Bei Forderungen in geringer Höhe werden keine Raten bewilligt (bis 3 Tagessätze). Bei Ausbleiben einer Teilzahlung wird die ganze Forderung fällig (Terminverlustklausel).

  • Sie haben Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe erhalten, die Ihnen nicht zugestanden wäre.

    Das AMS hat Sie mit Bescheid und entsprechenden Mahnungen aufgefordert, das Geld zurückzuzahlen. Das haben Sie nicht getan. Sie stehen jetzt in Beschäftigung, daher pfändet das AMS Ihren Lohn, um die offene Forderung abdecken zu können.