Häufig gestellte Fragen zum Thema

Ruhensbestimmungen


  • Grundsätzlich erhalten Sie während eines Aufenthaltes (Urlaub, Verwandtenbesuch) im Ausland kein Arbeitslosengeld. Liegen jedoch berücksichtigungswürdige Umstände vor, so können Sie das Arbeitslosengeld bis zu einer je nach Anlass zeitlich begrenzten Höchstdauer, aber maximal bis 3 Monate weiter beziehen.

    Berücksichtigungswürdige Umstände liegen z.B. vor, wenn Sie im Ausland nachweislich Arbeit suchen, eine Ausbildung machen oder zwingende familiäre Gründe, etwa Teilnahme an der Bestattung eines nahen Verwandten usw., vorliegen.

    Damit das Arbeitslosengeld auch für den Zeitraum des Auslandsaufenthaltes bezahlt werden kann, müssen Sie bei der Regionalen Geschäftsstelle ein Nachsichtsansuchen unter Bekanntgabe der Gründe und Vorlage etwaiger Bestätigungen einbringen.

  • Während des Zeitraumes, für den Ihnen eine Ersatzleistung für Urlaubsentgelt von dem/der DienstgeberIn oder eine Urlaubsabfindung von der Bauarbeiter-Urlaubs- und Abfertigungskasse gezahlt wird, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld. Daher können Sie in diesem Zeitraum kein Arbeitslosengeld beziehen.

    Ist der Anspruch auf eine Ersatzleistung für Urlaubsentgelt strittig oder aus sonstigen Gründen von dem/der ArbeitgeberIn nicht bezahlt worden, so kann das Arbeitslosengeld als Vorschuss gewährt werden.

  • Sofern ein Anspruch auf Krankengeld besteht, gebührt kein Arbeitslosengeld.

  • Während des Bezuges von Krankengeld ruht zwar der Arbeitslosengeldbezug, dies hat jedoch keine Auswirkung auf die zuerkannte Bezugsdauer, es kommt dadurch nur zu einer zeitlichen Verschiebung.