COVID-19-Kurzarbeit

Die COVID-19-Kurzarbeit ist eine für die aktuelle Situation angepasste Form der Kurzarbeit.


  • Betriebliche Situation Kurzarbeit
  • Unterstützung für Unternehmen Unterstützung bei Beschäftigung

Was sind die Ziele der Kurzarbeit?

  • Die Beschäftigung soll zur Bewältigung vorübergehender wirtschaftlicher Schwierigkeiten gesichert werden.
  • Betriebsbedingte Kündigungen vermeiden
  • Betriebliches Knowhow sichern
  • Flexibilität im Personaleinsatz bewahren

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Einführung von Kurzarbeit für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Lehrlinge, wenn der Betrieb von vorübergehenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten betroffen ist.
  • Vorlage der rechtsgültigen COVID-19 Sozialpartnervereinbarung über die näheren Bedingungen der Kurzarbeit, insbesondere: Geltungsbereich, Dauer, Festlegung des Arbeitszeitausfalls, Entgeltanspruch während Kurzarbeit, Aufrechterhaltung des Beschäftigtenstandes.
    Für alle Kurzarbeitsanträge mit einem Beginn ab dem 01.10.2020 ist zwingend die COVID-19 Sozialpartnervereinbarung – Formularversion 8.0 zu verwenden.
  • Arbeitszeitausfall:

    COVID-19-Kurzarbeit Phase 3:
    mindestens 20% und maximal 70% (in Ausnahmefällen 90%) der Normalarbeitszeit laut Gesetz oder Kollektivvertrag bzw. bei Teilzeit laut Arbeitsvertrag vor Kurzarbeit. Innerhalb des Kurzarbeitszeitraumes ist eine Ausfallzeit bis 100% möglich, im Durchschnitt des Kurzarbeitszeitraumes dürfen aber 70% (in Ausnahmefällen 90%) Ausfallzeit nicht überschritten werden. Für Unternehmen im Lockdown ist in den Monaten des Lockdowns ein Arbeitszeitausfall von mehr als 90% möglich. 

    COVID-19-Kurzarbeit Phase 1 und 2:
    mindestens 10% und maximal 90% der Normalarbeitszeit laut Gesetz oder Kollektivvertrag bzw. bei Teilzeit laut Arbeitsvertrag vor Kurzarbeit. Innerhalb des Kurzarbeitszeitraumes ist eine Ausfallzeit bis 100% möglich, im Durchschnitt des Kurzarbeitszeitraumes dürfen aber 90% Ausfallzeit nicht überschritten werden.

Wen fördern wir – und wen nicht?

Förderbar sind Unternehmen: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die in einem Betrieb / in Betrieben / in Betriebsteilen mit einem Betriebsstandort in Österreich Kurzarbeit durchführen. 
Ausgenommen sind

  • Bund,
  • Bundesländer,
  • Gemeinden und Gemeindeverbände,
  • politische Parteien.

Förderbar sind auch Unternehmen, die das Gewerbe der Arbeitskräfteüberlassung ausüben. Sonstige juristische Personen öffentlichen Rechts sind nicht förderbar, ausgenommen jene, die wesentliche Teile ihrer Kosten über Leistungsentgelte finanzieren und am Wirtschaftsleben teilnehmen.

Die Kurzarbeitsbeihilfe können Sie für Ihre arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Lehrlinge beantragen, die

  •  wegen der Kurzarbeit weniger arbeiten,
  • ein aufrechtes Dienstverhältnis und einen vollentlohnten Kalendermonat vor Beginn der Kurzarbeit aufweisen und
  • von der Sozialpartnervereinbarung umschlossen sind.

Mitglieder des geschäftsführenden Organs sind förderbar, wenn sie ASVG-pflichtversichert sind.

Was bedeutet die Kurzarbeit für die Arbeitskräfte?

Die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer erhält während der Dauer der Kurzarbeit zumindest

  • 90% vom vor der Kurzarbeit bezogenen Nettoentgelt, wenn das davor bezogene Bruttoentgelt bis zu € 1.700,- beträgt,
  • 85% bei einem Bruttoentgelt zwischen € 1.700,- und € 2.685,- und
  • 80% bei einem höheren Bruttoentgelt.

Zur Gewährleistung dieser Nettoersatzraten ist für Kurzarbeitsbeihilfe-Fälle mit einem Beginn ab dem 01.06.2020 zumindest jenes Mindestbruttoentgelt an die Arbeitnehmerin/den Arbeitnehmer zu leisten, das sich aus der vom BMA kundgemachten „Kurzarbeits-Mindestbruttoentgelt-Tabelle“ ergibt.

Bei Lehrlingen beträgt das zu zahlende Entgelt 100% vom vor der Kurzarbeit bezogenen Bruttoentgelt.

Sobald das arbeitsvertraglich vereinbarte Bruttoentgelt für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit höher ist als das Bruttoentgelt, welches sich aus der Nettoersatzrate ergibt, gebührt in diesem Monat das Bruttoentgelt für die geleistete Arbeitszeit.

Wie unterstützt das AMS das Unternehmen?

Das AMS ersetzt der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber in etwa die kurzarbeitsbedingten Mehrkosten.

Wie hoch sind die Beihilfen?

Mit Antragsstellung wird eine maximale Beihilfenhöhe berechnet und in der Förderungsmitteilung ausgewiesen.

Seit der COVID-19-Kurzarbeit Phase 2 ab 01.06.2020 erfolgt die Berechnung der Kurzarbeitsunterstützung - vereinfacht - als Differenz zwischen dem zu leistenden Mindestbruttoentgelt und dem Bruttoentgelt für die geleistete Arbeitszeit. Zusätzlich zu dieser Kurzarbeitsunterstützung samt Lohnnebenkosten beinhaltet die Kurzarbeitsbeihilfe noch die anteiligen Sonderzahlungen samt Lohnnebenkosten sowie die höheren Beiträge zur Sozialversicherung.
Unternehmen der ÖNACE Klassifikationen 55 (Beherbergung), 56 (Gastgewerbe), 86.90-9 (sonstiges Gesundheitswesen), 96.02 (Friseur- und Kosmetiksalons), 96.04-1 (Schlankheits- und Massagezentren) und 96.09 (Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g.) können in der Abrechnung für November und Dezember das Bruttoentgelt des voll entlohnten Monats vor Kurzarbeit um € 80,- erhöhen. In der Folge errechnet sich aufgrund der zusätzlichen SV-Beiträge sowie des 1/6 Sonderzahlung eine um € 100,- höhere Kurzarbeitsbeihilfe als  Abgeltung für den Trinkgeldentfall. Siehe auch „Wie wird die Beihilfe abgerechnet?“.
Aufgrund der unterschiedlichen individuellen Rahmenbedingungen und der Abhängigkeit der Beihilfenhöhe von der Verteilung der Arbeitszeit im Kurzarbeitszeitraum wird die endgültige Beihilfenhöhe erst im Zuge der Abrechnung und der Prüfung der widmungsgemäßen Verwendung ermittelt.

Detailliertere Erläuterungen zur Berechnung der COVID-19 Kurzarbeit mit einem Beginn ab dem 01.06.2020 finden Sie hier

COVID-19-Kurzarbeit Phase 1:

Für Kurzarbeitsbeihilfe-Fälle mit Beginn vor dem 01.06.2020 erfolgt die Abrechnung anhand der festgelegten Pauschalsätze je Ausfallstunde (Erläuterungen dazu finden Sie hier).  In den Pauschalsätzen sind anteilige Sozialversicherungsbeiträge und sonstige lohnbezogene Dienstgeberabgaben bereits enthalten. Zur Abgeltung der anteiligen Sonderzahlungen sind die Pauschalsätze um ein Sechstel erhöht. 

Rechner für die COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe

Dieser Rechner hilft Ihnen dabei, die für Sie als Unternehmen mögliche Kurzarbeitsbeihilfe im Zusammenhang mit COVID-19 zu ermitteln. Bitte beachten Sie, dass die Angaben lediglich zur Information dienen.

Hier geht es zum Rechner für die COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe

Wie lange erhalten Sie die Beihilfe?

Die Gewährung der COVID-19-Kurzarbeitsbehilfe ab 01.10.2020 muss spätestens am 31.03.2021 enden.

Wann und wie müssen Sie Ihren Antrag zur COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe einbringen?

Hinweis: Neue Kurzarbeitsanträge

Neue Kurzarbeitsanträge sind grundsätzlich vor Beginn des Kurzarbeitszeitraumes zu stellen. Die Frist zur Begehrensstellung für Unternehmen, die die Kurzarbeit (die Verlängerung) zwischen 01.02.2021 und 27.02.2021 begonnen haben, endet am 20.03.2021.

Die Antragstellung zur COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe ist ausschließlich über das eAMS-Konto für Unternehmen für folgende Anträge möglich: 

  • Erstgewährung
  • Änderung einer laufenden Kurzarbeit
  • Verlängerung

Weiterführende Links:

Nach der Bearbeitung Ihres Antrages erhalten Sie von uns so rasch wie möglich eine schriftliche Förderungsmitteilung über die Dauer und Höhe der Kurzarbeitsbeihilfe und eine Information darüber, welche nächsten Schritte wir von Ihnen für die Abrechnung erwarten.

Die Kommunikation und die Rückmeldungen zum Antrag erfolgen auch via eAMS-Konto.

Ausfüllhilfe für einen Antrag zur COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe als Video

Das Video ist eine Ausfüllhilfe für zum COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe-Antrag (Phase 3)

Aufgrund häufig vorkommender Fehler ersuchen wir Sie bei der Antragstellung besonders auf folgende Punkte zu achten:

  • Die Sozialpartnervereinbarung ist vollständig unterschrieben und gleichzeitig mit der Begehrenstellung zu übermitteln.
    Bitte beachten Sie: Unterschreiben Sie auf den Seiten 16 und 22 der Sozialpartnervereinbarung sowie die Beilagen 1 und 2. Beilage 2 ist nur bei Ausfallstunden > 70% erforderlich.
  • Vergessen Sie auch nicht auf die Bestätigung der Steuerberatung (bei mehr als 5 Personen in Kurzarbeit).
  • Wenn Sie keinen Betriebsrat haben, ist die Sozialpartner – Einzelvereinbarung zu verwenden und vom Betrieb sowie allen Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmern/Lehrlingen in Kurzarbeit zu unterschreiben.
  • Im Zuge der Begehrenstellung ist eine wirtschaftliche Begründung erforderlich. Zu diesem Zweck ist die Beilage 1 der Sozialpartnervereinbarung auszufüllen.
  • Die Angaben im Begehren und in der Sozialpartnervereinbarung (inkl. Beilage 1 und 2) müssen übereinstimmen.
  • Die Frage zur Behaltefrist ist im Begehren bzw. in der Sozialpartnervereinbarung nur dann mit „nein“ anzukreuzen, wenn der Entfall vorher mit der Gewerkschaft vereinbart wurde.
  • Beachten Sie bitte die vom AMS gesetzten Fristen, insbesondere zu nachzureichenden Unterlagen.
  • Um automatisch per E-Mail über eingehende Nachrichten in Ihrem eAMS-Konto informiert zu werden, haben Sie die Möglichkeit, einen E-Mail-Agenten im eAMS-Konto unter „Einstellungen“ zu aktivieren.

Wie wird die Beihilfe abgerechnet?

Aufgrund der Festlegungen in der Sozialpartnervereinbarung Formularversion 8.0 und der Neuerungen zur COVID-19-Kurzarbeit Phase 3 ab 01.10.2020 wurde die Abrechnung der Kurzarbeitsbeihilfe geändert.

Für jede der drei COVID-19-Kurzarbeit Phasen stehen Ihnen die entsprechenden Abrechnungstools zur Verfügung.

Die Abrechnung erfolgt anhand einer Abrechnungsdatei.

Schicken Sie uns bitte keine selbsterstellten Abrechnungen. Diese werden nicht anerkannt. Sie binden dadurch nur wertvolle Arbeitszeit, die wir für die Administration der Kurzarbeit benötigen.


Beachten Sie bitte, dass die Abrechnung jeweils in monatlichen Abrechnungen erfolgt.

Hier geht es zu einem Video mit allgemeinen Erläuterungen zum Ablauf der Abrechnung.

Bei der Abrechnung der COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe ist folgender Ablauf einzuhalten:

  1.  Voraussetzungen
    Voraussetzungen für eine Abrechnung der COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe sind die erfolgte Einreichung des Antragsformulars, die Sozialpartnervereinbarung als Grundlage für die Kurzarbeit und eine positive Förderungsmitteilung vom AMS zur genehmigten Kurzarbeitsbeihilfe.

  2. Möglichkeiten Abrechnung
    Ihnen stehen zwei Wege für die Erstellung der Abrechnung zur Verfügung:

    Weg 1: AMS-Webanwendung zur Abrechnung

    Weg 2: Datenimport oder Datenerfassung mit der AMS-Excel-Projektdatei

  3.  Hochladen und Senden im eAMS-Konto für Unternehmen (gilt für beide Wege)
eAMS-Konto für die Abrechnung der COVID-19 Kurzarbeitsbeihilfe

Falls Sie noch kein eAMS-Konto für Unternehmen besitzen, besorgen Sie sich zwischenzeitlich die Zugangsberechtigung. Die Abrechnung kann nur über das eAMS-Konto an uns übermittelt werden. 

Hinweis zur Abgeltung des Trinkgeldentfalls für die Monate des Lockdowns

Unternehmen der ÖNACE Klassifikationen 55 (Beherbergung), 56 (Gastgewerbe), 86.90-9 (sonstiges Gesundheitswesen), 96.02 (Friseur- und Kosmetiksalons), 96.04-1 (Schlankheits- und Massagezentren) und 96.09 (Erbringung von sonstigen Dienstleistungen a.n.g.) können für die Monate November und Dezember 2020 im Rahmen der Kurzarbeitsbeihilfe eine Abgeltung des Trinkgeldersatzes beantragen.

Dazu ist bei der monatlichen Abrechnung in der AMS-Excel-Projektdatei in den Stammdaten bzw. in der AMS-Webanwendung zur Abrechnung in den Daten vor der Einführung der COVID-19-Kurzarbeit das Bruttoentgelt vor Kurzarbeit um € 80,- zu erhöhen. Aus diesen € 80,- ergibt sich durch Berücksichtigung von Lohnnebenkosten eine um rund € 100,- höhere Kurzarbeitsbeihilfe, wenn in dem betreffenden Monat 100% Ausfallstunden verrechnet werden. Bei weniger Ausfallstunden kommt ein anteiliger Betrag zur Auszahlung.

Sollte die Hinweismeldung erscheinen, dass das bezahlte „Bruttoentgelt für den ganzen Monat“ unter dem Mindestbruttoentgelt (BMA-Mindestbruttoentgelt-Tabelle) liegt, kann diese ignoriert werden. Die Abweichung ist arbeits- und sozialversicherungsrechtlich begründet und führt zu keiner Rückforderung.

Eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage um € 80,- führt bei Überschreitung der Schwellenwerte von € 1.700,- bzw. 2.685,- zu einer niedrigeren Nettoersatzrate und in der Folge zu einer geringeren Beihilfe. Daher ist bei diesen Grenzfällen eine Erhöhung nicht zweckmäßig.

Nach derzeitigem Richtlinienstand zur Kurzarbeitsbeihilfe ist ab dem Abrechnungsmonat Jänner das Bruttoentgelt wieder zu reduzieren.

Abrechnung: AMS-Webanwendung zur Abrechnung

Für die Durchführung der Abrechnung zur COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe ist eine eigene Webanwendung verfügbar. Dort können Sie die Daten für alle relevanten Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Lehrlinge eingeben und die Kurzarbeitsbeihilfe pro Abrechnung berechnen. Anschließend können Sie eine Abrechnungsdatei im CSV-Format erstellen und auf Ihrem Computer speichern.

Sie können mit dieser Webanwendung eine Abrechnung von bis zu 150 Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmern und Lehrlingen erstellen. Als Alternative steht die AMS-Excel-Projektdatei zur Verfügung.

Achtung:

  • Aufgrund unterschiedlicher Berechnungen bzw. erforderlicher Angaben für Kurzarbeitsbeihilfe-Fälle, die
    - vor dem 01. Juni 2020 begonnen haben 
    - vom 01. Juni 2020 bis zum 30. September 2020 begonnen haben bzw.
    - ab dem 01. Oktober 2020 begonnen haben,
    sehen Sie in der AMS-Webanwendung unterschiedliche Felder.
  • Welche Eingabefelder auszufüllen sind, steuert die AMS-Webanwendung für Sie aufgrund Ihrer Eingabe im Feld "Beginn der Kurzarbeit".

Hier geht es zu einem Video mit einer Ausfüllhilfe zu dieser Webanwendung.

Hier geht es zur AMS-Webanwendung zur Abrechnung.

Für eine Unterstützung beim Ausfüllen der AMS-Webanwendung können Sie hier einen Termin für telefonische Unterstützung buchen.

Abrechnung: AMS-Excel-Projektdatei

Sie  können auch eine von uns zur Verfügung gestellte AMS-Excel-Projektdatei für die Abrechnung verwenden. Diese Variante ist vor allem für Abrechnungen einer größeren Anzahl von Personen gedacht. So können Sie zum Beispiel Daten aus Ihrem Lohnverrechnungsprogramm in diese Excel-Datei importieren.

Auch bei dieser Variante wird eine Abrechnungsdatei mit den konkreten Daten der Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Lehrlinge im CSV-Format erzeugt.

Beachten Sie bitte die in der Dokumentation angeführten Systemvoraussetzungen für die Anwendung dieser AMS-Excel-Projektdatei.

Achtung:
Aufgrund unterschiedlicher Berechnungen bzw. erfoderlicher Angaben gibt es drei Versionen zur AMS-Excel-Projektdatei:

Hier geht es zu einem Video mit einer Ausfüllhilfe zu dieser AMS-Excel-Projektdatei

Hier geht es zum Download der jeweiligen Dokumentationen zu den drei Versionen der AMS-Excel-Projektdatei. 

Achten Sie bitte darauf, dass Sie die richtige Version der AMS-Excel-Projektdatei verwenden.

Für eine Unterstützung beim Ausfüllen der AMS-Excel-Projektdatei können Sie hier einen Termin für telefonische Unterstützung buchen

Wichtige Informationen zu Abrechnung der Kurzarbeitsbeihilfe

Ändern Sie NICHT den Dateinamen der CSV-Datei.

Die Übermittlung der Abrechnungsdatei ist ausschließlich über das eAMS Konto möglich.

Im eAMS-Konto klicken Sie unbedingt auf den Geschäftsfall COVID-19-Kurzarbeitsbeihilfe.

Selbst erstellte Unterlagen und das Hochladen von anderen Dateien verzögern Ihre Abrechnung und die Auszahlung erheblich.   

Abrechnung: Hochladen und Senden im eAMS-Konto für Unternehmen

Hochladen der CSV-Datei und Senden im eAMS-Konto für Unternehmen

Sie laden die mittels der AMS-Abrechnungsanwendung oder AMS-Excel-Projektdatei erzeugte CSV-Datei im eAMS-Konto für Unternehmen  hoch und übermitteln diese an das AMS als projekt-bezogene Nachricht. Nur so können wir die Abrechnung durchführen. Erst mit dem Senden wird die Abrechnung übermittelt.

Abrechnung: Zusätzliche Hinweise zum Ablauf

Bitte beachten Sie folgende Hinweise zur Abrechnung bzw. zu den weiteren Schritten:

  • Die Abrechnung muss in monatlichen Abrechnungen erfolgen und monatlich via eAMS-Konto für Unternehmen an das AMS übermittelt werden.
  • Die Abrechnung des jeweiligen Monats hat immer bis spätestens 28. des Folgemonats zu erfolgen. 
    - Abrechnung für August 2020: Übermittlung bis spätestens 28. September 2020
    - Abrechnung für September 2020: Übermittlung bis spätestens 28. Oktober 2020 
    - Abrechnung für Oktober 2020: Übermittlung bis spätestens 28. November 2020
    - Abrechnung für November 2020: Übermittlung bis spätestens 28. Dezember 2020
  • Sie erhalten von uns nach der Übermittlung keine schriftliche Information. Wenn wir Ihre Abrechnung geprüft haben, wird umgehend der Abrechnungsbetrag an Sie überwiesen.  Bei Unklarheiten zur Abrechnung werden wir Sie via eAMS-Konto kontaktieren.
  • Nach der letzten Teilabrechnung und Prüfung des Durchführungsberichts erhalten Sie von uns eine schriftliche Abrechnungsmitteilung.
  • Haben Sie die Kurzarbeit mittels eines Verlängerungsantrages verlängert, erfolgt die Abrechnungsmitteilung in der Regel erst nach der Prüfung der widmungsgemäßen Verwendung des Verlängerungsprojektes.
  • Bitte denken Sie daran, dass Sie nach Ablauf der Behaltefrist bis spätestens zum 28. des Folgemonats einen Durchführungsbericht über das eAMS-Konto an das AMS übermitteln müssen. Wurde keine Behaltefrist vereinbart, übermitteln Sie uns den Durchführungsbericht bitte nach Ende des Förderungszeitraums.
  • Die Vorlage für den Durchführungsbericht finden Sie im eAMS-Konto für Unternehmen oder auf ams.at.
    Für die Kurzarbeitsphase 3 (01.10.2020 bis 31.03.2021) steht noch kein Durchführungsbericht zur Verfügung.

    Beispiel zu einer vereinbarten Behaltefrist:
    Der Kurzarbeitszeitraum endet mit 31. März 2021.
    Die Behaltefrist endet demnach am 30. April 2021.
    Der Durchführungsbericht muss bis 28. Mai 2021 beim AMS einlangen.

Sollte Ihnen bei der Abrechnung ein Fehler unterlaufen sein, beachten Sie bitte:

  • Fehlerhafte Angaben dürfen keinesfalls in einer der folgenden Teilabrechnungen korrigiert werden. Folgemonate sind unabhängig vom Korrekturbedarf eines Vormonats abzurechnen.
  • Die korrigierte CSV-Datei ist als projekt-bezogene Nachricht via eAMS-Konto samt Erläuterung der vorzunehmenden Änderung zu übermitteln.
  • Die nachträglich korrigierte CSV-Datei, die entweder zu einer Rückforderung oder Nachzahlung führen kann, wird – nach Vorlage des Durchführungsberichtes – im Rahmen der Prüfung der widmungsgemäßen Verwendung bearbeitet.

Schulungskostenbeihilfe für Beschäftigte in COVID-19-Kurzarbeit

Das Arbeitsmarktservice (AMS) fördert mit dieser Beihilfe die Kosten der Qualifizierung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in COVID-19-Kurzarbeit. Mehr Informationen finden Sie hier.



Diese Seite wurde aktualisiert am: 25. Februar 2021