Diskriminierung und Mobbing

Nicht alles, was am Arbeitsplatz geschieht, geht mit rechten Dingen zu. Wenn Sie sich im Job ungerecht behandelt fühlen, kann Diskriminierung oder auch Mobbing dahinterstecken. Rat und Tat in diesen Fällen finden Sie u.a. bei folgenden Stellen.

Beratungsangebote bei Diskriminierung

Belästigung, sexuelle Belästigung sowie Mobbing am Arbeitsplatz sind keine Kavaliersdelikte, sondern rechtlich relevante Tatbestände, gegen die Sie sich als Betroffene wehren können.

Wenn Sie Belästigung oder auch sexuelle Belästigung durch einen Kollegen oder eine Kollegin oder gar durch Ihren Vorgesetzten erfahren, können Sie sich

  • an Ihren Betriebsrat,
  • an die (sofern im Betrieb vorhandene) Vertrauensperson für sexuelle Belästigung
  • oder an externe Beratungseinrichtungen wenden.
    Die Gleichbehandlungsanwaltschaft berät österreichweit zu selbst erfahrener oder auch nur beobachteter Belästigung und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz – anonym und kostenlos.
    Österreichweite Service-Nummer: 0800 20 61 19
    Email: xrn@bka.gv.at 
    Web: www.gleichbehandlungsanwaltschaft.at

Erste Hilfe bei Mobbing

Bei Mobbing handelt es sich um die wiederholte Belästigung einer Person durch Beleidigungen, Unterstellungen oder auch andere Verhaltensweisen, die zur Ausgrenzung und Abwertung des Opfers am Arbeitsplatz führen. Wird ein Mobbing-Vorwurf erhoben, muss der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin jedenfalls handeln und Abhilfe verschaffen.

Mehr Frauen als Männer sind von Mobbing betroffen und die Form der Mobbing-Betroffenheit ist je nach Geschlecht unterschiedlich. Mobbing gegenüber Frauen zielt meist auf das Geschlecht, die Sexualität und das Erscheinungsbild ab. Bei Männern steht tendenziell öfter die Leistung im Vordergrund.

Folgende Beratungseinrichtungen stehen für Betroffene von Mobbing zur Verfügung:

Diese Seite wurde aktualisiert am: 06. Mai 2020