Zeugnisse

Welche Zeugnisse gehören in Ihre Unterlagen, wie gehen Sie mit schlechten Zeugnissen um und was ist im Umgang mit Zeugnissen zu beachten? Informieren Sie sich hier!

Welche Zeugnisse sind relevant?

Es gibt keine klaren Regeln, welche Zeugnisse Sie in Ihre Bewerbungsmappe legen. Sind Sie unsicher, ob und welche Zeugnisse Sie mit den Bewerbungsunterlagen mitschicken sollen, erkundigen Sie sich diesbezüglich beim Unternehmen selbst.

Wenn Sie sich dafür entschieden haben, auf jeden Fall Zeugnisse mitzuschicken, um wichtige Stationen in Ihrem Lebenslauf zu belegen, dann wählen Sie diese so aus, dass sie als Eignungsnachweis für die von Ihnen angestrebte Stelle Ihre Bewerbung bestmöglich unterstützen.

Auf jeden Fall relevant sind:

  • Zeugnis Ihres höchsten Schulabschlusses, z. B. Berufsschul- oder Matura-Zeugnis, Diplom-Zeugnis
  • Dienstzeugnisse der letzten 3 Arbeitgeber
  • Zeugnisse relevanter Fachkurse oder Lehrgänge.

Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger: Belegen Sie Ihre Erfahrungen auch mit Praktikumsnachweisen oder -zeugnissen.

Was tun mit schlechten Zeugnissen?

Mit schlechten Zeugnissen vergeben Sie vielleicht die Chance auf ein persönliches Gespräch – vor allem wenn es ein schlechtes Dienstzeugnis aus den letzten Jahren ist. Schicken Sie in diesem Fall gar keine Zeugnisse.

Wichtig: Erwähnen Sie die Zeugnisse im Anschreiben: „Weitere Unterlagen bringe ich gerne zum persönlichen Gespräch.“ Warum? Unter vier Augen lässt sich manches leicht begründen.

Tipp

Dienstzeugnisse dürfen nichts Negatives enthalten. Daher sind Zeugnisse in einer eigenen Sprache geschrieben. Da gibt es Manches, was zwar gut klingt, aber nichts Gutes bedeutet.

Was sollten Sie bei Zeugnissen noch beachten?

  • Senden Sie mit der Post niemals Originale.
  • Achten Sie bei Kopien auf gute Qualität.
  • Achten Sie bei Scans darauf, dass die Datei nicht zu groß ist: max. 300 kB je Seite.

Diese Seite wurde aktualisiert am: 11. März 2020