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Aktion 20.000 für ältere Langzeitarbeitslose

Mit der Beschäftigungsaktion 20.000 der Bundesregierung wird langzeitarbeitslosen Menschen über 50 Jahren eine neue Perspektive am Arbeitsmarkt gegeben.  Für sie sollen 20.000 neue Arbeitsplätze in ganz Österreich geschaffen werden. Österreichweit wird die Aktion ab 1. Jänner 2018 umgesetzt.  Neue Jobs können bis 30.6.2019 gefördert werden.

Seit  1. Juli läuft die Aktion in den Modellregionen Baden, Oberwart, Deutschlandsberg/Voitsberg, Linz,  Pongau, Villach/Hermagor, Innsbruck und Bregenz. In Wien wurde ein konkretes Pilotprojekt gestartet.

Gefördert werden Beschäftigungsverhältnisse  bei Arbeitgebern aus dem öffentlichen und gemeinnützigen Sektor für Menschen über 50 Jahren, die seit mindestens einem Jahr beim AMS arbeitslos gemeldet sind.

Es muss sich um zusätzliche und wettbewerbsneutrale Arbeitsplätze handeln, die ortsüblich auf kollektivvertraglicher Basis entlohnt werden. Das AMS kann mithilfe verschiedener Förderinstrumente  bis zu 100% der Lohn- und Lohnnebenkosten ersetzen.

Nähere Informationen zu den konkreten Fördervoraussetzungen in den einzelnen Modellregionen finden Sie hier:

Burgenland - Oberwart
Kärnten - Villach Stadt / Villach Land / Hermagor
Niederösterreich - Baden
Oberösterreich - Linz / Urfahr Umgebung
Salzburg - Pongau
Steiermark  - Deutschlandsberg / Voitsberg
Tirol - Innsbruck Stadt / Innsbruck Land
Vorarlberg - Bregenz
Wien

Hinweis
Wird im Rahmen der "Aktion 20.000" eine Beschäftigung aufgenommen, muss nicht befürchtet werden, dass ein neuerliches Arbeitslosengeld danach vielleicht niedriger ausfallen könnte. Auch dann nicht, wenn die Beschäftigung wesentlich niedriger entlohnt ist, als frühere Beschäftigungen.

Hier greift der so genannte „Bemessungsschutz“ für ältere DienstnehmerInnen. Das bedeutet, dass bei älteren Personen (ab dem 45. Lebensjahr) bei einem späteren Anspruch auf Arbeitslosengeld die alte und höhere Bemessungsgrundlage auch weiterhin als Grundlage für die Berechnung eines künftigen Arbeitslosengeldes verwendet wird. Und zwar solange, bis sich durch eine aktuelle Beschäftigung eine noch höhere Bemessungsgrundlage ergibt."

Weitere Infos unter www.sozialministerium.at/aktion20000


 

Nachzahlung des Ergänzungsbetrages von 3 Jahren rückwirkend - ab dem Datum der Beantragung - für Zeiträume, die vor dem 24.02.2016 liegen


Aufgrund einer Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes vom 24. Februar 2016 hat das Arbeitsmarktservice alle betroffenen Leistungsbezüge ab 24. Februar 2016 neu berechnet und mögliche Nachzahlungen durchgeführt.Für Zeiträume vor dem 24. Februar 2016 erfolgte keine automatische Neuberechnung. Da das Arbeitsmarktservice allfällige negative Auswirkungen auf andere staatliche Geldleistungen - wie Kinderbetreuungsgeld, Wohnbeihilfe, Bedarfsorientierte Mindestsicherung - nicht beurteilen kann, muss eine Neuberechnung für Zeiträume vor 24. Februar 2016 von den Kundinnen und Kunden des AMS ausdrücklich beantragt werden.

Eine Nachberechung ist aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen jedoch immer nur für einen Zeitraum von längstens 3 Jahre rückwirkend ab der Beantragung möglich - und auch nur für Zeiten, die vor dem 24.02.2016 liegen, da für Ansprüche ab 24.02.2016 die Neuberechnung vom AMS bereits automatisch vorgenommen wurde.
Beispiel:
Wird eine Nachzahlung am 01.06.2017 beantragt, ist diese längstens für den Zeitraum von 01.06.2014 bis 23.02.2016 möglich.

Mehr Informationen und den Online Ratgeber "Nachzahlung des Ergänzungsbetrages" finden Sie hier.

Unsere Serviceangebote:


  • Leben und Arbeiten in Österreich
    Informationen für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte zum Download (German, English, French, Arabic, Farsi)
  • AMS-Online Ratgeber für Arbeitsuchende 
    Die AMS-Online Ratgeber unterstützen Sie bei Fragen zu finanziellen Leistungen des AMS. Sie können sich über Anspruchsvoraussetzungen, die Mitnahme von Ansprüchen nach und aus Österreich, über finanzielle Unterstützung während einer Weiterbildung und über weitere hilfreiche Internet-Services informieren.
  • eAMS-Konto
    Praktische Hilfe für Jobsuchende bietet das eAMS-Konto – Ihr persönlicher Zugang zum AMS per Internet. Übersichtlich und schnell bringt das Online-Service viele Vorteile: Mit der Arbeitslosmeldung online kann frühzeitig - auch schon in der Kündigungsfrist - mit der Jobvermittlung begonnen werden.
  • Aus- und Weiterbildung
    Sind Sie auf der Suche nach einer passenden Aus- bzw. Weiterbildungsmöglichkeit?
    Oder möchten Sie sich beruflich orientieren? Dann klicken Sie sich einfach durch unsere umfassenden Datenbanken wie z.B. der AMS-Weiterbildungs-Datenbank mit aktuellen Kursangeboten!
  • Bildungskarenz und Weiterbildungsgeld
    Sie sind beschäftigt und möchten mit Ihrem Dienstgeber eine Bildungskarenz oder eine Freistellung gegen Entfall der Bezüge vereinbaren? Hier erfahren Sie alles zum Weiterbildungsgeld.
  • eService Zone
    In unsere eServiceZone haben Sie die Möglichkeit, alle Internet-Angebote des AMS wie das eAMS-Konto oder den eJob-Room rund um die Uhr in Anspruch zu nehmen.
  • eJob-Room
    Gesucht – gefunden! Die einen suchen einen guten Job, die anderen gutes Personal. Der eJob-Room, die Jobbörse des AMS, verbindet sie! Interaktiv, treffsicher, gratis – 24 Stunden täglich! Der eJob-Room ist die größte Jobbörse Österreichs.
  • Mein 1. AMS-Besuch
    Wie unterstützt mich das AMS bei der Jobsuche? Wie bewerbe ich mich richtig?
    Wie beantrage ich Arbeitslosengeld? Hier finden Sie schon vor Ihrem 1. AMS-Besuch wichtige Informationen zur Vorbereitung.

Spielerisch Deutsch lernen: „Lern Deutsch - Stadt der Wörter“


„Lern Deutsch - Stadt der Wörter“ ist ein Onlinespiel des Goethe-Instituts für Deutsch als Fremdsprache auf dem Niveau A1. Mehr zum kostenlosen Spiel auf Arbeitszimmer.cc