Der Verwaltungsgerichtshof hat in einem aktuellen Erkenntnis eine rechtliche Klarstellung zur Berechnung von AMS-Geldleistungen (hauptsächlich Arbeitslosengeld und Notstandshilfe) getroffen.
- Das AMS prüft derzeit, welche Personen davon betroffen sind und Anspruch auf eine Nachzahlung haben. Beim Arbeitslosengeld werden alle Bezüge ab dem 22. September 2023 berücksichtigt.
- Bitte kontaktieren Sie uns nicht: Wenn Sie betroffen und anspruchsberechtigt sind, bekommen Sie die Differenz automatisch ausbezahlt. Die Prüfung und Berichtigung erfolgt automatisch mit dem Stichtag 22. September 2026. Eine Nachzahlung erfolgt für maximal drei Jahre rückwirkend.
- Sollten wir für die Auszahlung Ihre Mithilfe brauchen, werden wir Sie selbst kontaktieren.
- Auch die Notstandshilfe wird automatisch neu berechnet, wenn Sie in den drei Jahren vor der Entscheidung, also ab dem 22. September 2023, Arbeitslosengeld bezogen haben. Liegt der letzte Arbeitslosengeldbezug länger zurück, kann die Notstandshilfe nicht neu berechnet werden.
Hinweis: Diese Neuberechnung kann auch Auswirkungen auf den Bezug anderer staatlichen Geldleistungen, wie insbesondere der Sozialhilfe/Mindestsicherung, Wohnbeihilfe und Kinderbetreuungsgeld haben. Sollte das der Fall sein, bemüht sich das AMS um direkte Abwicklung mit den zuständigen Behörden.